Die Waffen-SS, eine Eliteeinheit in Farbe

Erst handelte es sich nur bei den aus Osteuropa vertriebenen Deutschen um Opfer, dann kamen noch die Toten der alliierten Bomberangriffe dazu, und jetzt setzt sich die Deutsche Militärzeitschrift für eine weitere verunglimpfte Truppe ein, die viel zu lange nur als eine der brutalsten Mörderbanden der Geschichte dargestellt wurde, ohne deren Tapferkeit die Vernichtung ganzer Völker unmöglich gewesen wäre.

Ist die Zeit jetzt - 61 Jahre nach Kriegende - reif dafür, offen auszusprechen, dass die Waffen-SS eine militärische Eliteeinheit war und daß es keine Schande ist, ihr angehört zu haben?

Eine interessante Frage. Interessanter wäre nur noch vom Redakteur der DMZ zu erfahren, ob es seiner Meinung nach überhaupt so etwas wie schändliche Taten gibt. Offenbar nicht, wenn es nicht einmal eine Schande darstellt, als Speerspitze des deutschen Rassenwahns Jagd auf lebensunwertes Leben gemacht zu haben.

Ein Kommentar

  1. Wachtmeister
    Mo, 22. Okt 2007 geschrieben in 21:03 | Permalink

    Der Vollständigkeit halber sollte man noch erwähnen, dass die DMZ ein berüchtigten Blatt durchgeknallter Nazis ist, die auch schon mal Artikel über “Reichsflugscheiben” etc. schreiben. Mit deutschem Militär der letzten 60 Jahre hat das Blatt nichts gemeinsam. Nur falls sich jemand von dem offiziös klingenden Namen in die Irre führen lässt.

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