In den USA sind Reiche noch sozial

Anders als bei uns ist die Einkommenssteuer niedrig und die Erbschaftssteuer hoch. Das führt dazu, dass Familienvermögen fast immer in Stiftungen zusammengefasst werden, die den Nachfahren zwar ein einkömmliches Leben garantieren. Der Hauptertrag dient aber fast immer einem guten Zweck. Aber auch sonst gehört zum guten Ton: Wer hat, der gibt. Aber nicht für das, was die sozialdemokratisierte Polit-Elite für richtig hält. Sondern man selbst. Preußisches Dreiklassenwahlrecht auf amerikanisch - sozusagen.

Ein Kommentar

  1. Hamster
    Mo, 19. Nov 2007 geschrieben in 21:06 | Permalink

    Solche Stiftungen verfolgen aber unklare und keinesfalls notwendigerweise hilfreiche Ziele. Das Gates/Buffett-Monster bspw. wird mit einer Riesen-Wirtschaftsmacht ausgestattet sein, die ich hier einfach mal als potentiell demokratiefeindlich bezeichnen möchte.
    Die anderen Monster, die Pensionsfonds, sind ebenfalls kritisch zu sehen, allerdings nur für die Marktwirtschaft.
    Wir merken uns: “Sozial” ist immer schlecht.
    ;)

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