In Spanien verboten: Cartoon von Prinz Filipe

Ist Dir klar, wenn du schwanger wirst, ist das hier so nah an echter Arbeit, wie bisher nichts in meinem Leben?

Prinz Filipe und FeliziaWas ist die Methode schlechthin, Informationen zur Verbreitung zu verhelfen? Genau! Man versucht ihre Verbreitung zu verbieten. So geschehen in Spanien, wo das Satire-Magazin El Jueves im Juli dieses Jahres einen Cartoon über Wurfprämien auf dem Titel hatte, die den Thronfolger kopulierend zeigt.

Die Cartoonisten zu je 3000 Euro Strafe verurteilt wurden. Das Bild stellt den spanischen Kronprinzen Filipe beim Verkehr mit seiner Gattin Letizia dar. Dazu legt man ihm in die eingangs zitierte Äußerung in den Mund.

Im Gegensatz zum Propheten Mohammed kann der Kronprinz von einem tatsächlich existierenden und gültigen Gesetz profitieren.

Es braucht offensichtlich noch mehr Karikaturen von Kronprinzen (und Propheten).

(via spiked)

Ein Kommentar

  1. Di, 20. Nov 2007 geschrieben in 20:55 | Permalink

    Was ich äusserst hässlich an der Angelegenheit finde ist nicht etwa dieses kleine Gesetzchen (Um darüber erstaunt zu sein, habe ich in der letzten Zeit zu viele ganz reale Schauergeschichten gehört.), sondern die ausbleibende Empörung. Aber wen kümmert die freie Meinungsäusserung heutzutage schon?

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