Nachtrag

Während sich also Politik und Medien über 29 zusätzliche Krebsfälle zwischen 1980 und 2003 empören, starben im gleichen Zeitraum und in der gleichen Altersgruppe laut Statistischem Bundesamt 214 Kinder an Grippe und 3320 Kinder aufgrund von Verkehrsunfällen. Schreibt am Ende einer ziemlich verquasten Geschichte SPON.

3 Kommentare

  1. Hamster
    Di, 11. Dez 2007 geschrieben in 23:39 | Permalink

    Man rechnet aber besser nicht auf. ;)

    Ich kenne bspw. einige Rechnungen, die nahelegen die zu erwartenden Terrortoten in den nächsten Jahren mit der Anzahl der Leute zu verrechnen, die jährlich im Polizeigewahrsam sterben, mit den anderen Mordfällen oder gar mit den Verkehrstoten
    (Problematisch bei unseren Terrortoten natürlich insbes. auch der Terror und die pol. Wirkung desselben).

    “Hey, was ist schon schlimm an 100 Terrortoten jährlich?” (Zitat, war wohl als Q gemeint. A: Die RAFler haben in ihrer aktiven Zeit bspw. nur ca. 30 Morde geschafft, aber eine ganz beachtliche pol. Wirkung gehabt, welche Wirkung hätten wohl 100 Terrortote p.a. durch unsere bärtigen Freunde?)

  2. euckenserbe
    Mi, 12. Dez 2007 geschrieben in 00:11 | Permalink

    Es geht nicht ums Aufrechnen, sondern um Relationen.

  3. Hamster
    Mi, 12. Dez 2007 geschrieben in 00:22 | Permalink

    Du meinst Grössenordnungen, klar, ich argumentierte, dass diese Grössenordnungen oft nachrangig sind. Strahlungstote in der Nähe von AKWs sind pol. schwer vermittelbar, auch in geringer Anzahl. Als Freund der Atomkraft verneine (leugne ;) ) ich also die Existenz derselben.

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