Kindergartenlogik

Dass Pazifisten kaum über ihre eigene Nase schauen können, beweist Monsieur Dominik ganz grossartig indem er die erstbeste Gelegenheit ergreift, John McCain durch den Kakao zu ziehen.

So wird der Unterschied zwischen einem Helden (Superman, Asterix, Monsieur Dominik, nehm’ ich ‘mal an) und einem Kriegshelden, eben John McCain (pöhse!), erklärt. So heisst es, er hätte zivile Infrastruktur angegriffen, genauer ein Elektrizitätswerk. Nur war Hanoi mit der besten Luftabwehr der Welt ausgestattet und so etwas muss genährt werden… Aber dies ist nicht einmal das Süsse. Es kommt besser: John McCain griff ein Land an, das ihm nichts angetan hatte. Mit dieser Logik hätten die Amerikaner nie in der Normandie landen dürfen; ist überhaupt nicht verwerflich, dass die Franzosen und Engländer keinen Finger gerührt haben als Hitler in Polen einfiel; dürfen wir im Sudan ruhig zusehen ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen; you fucking name it.

Und ja, ich weiss, Monsieur Dominik verlinkt nur auf den Vergleich. Genau dies macht ihn eben noch erbärmlicher.

Auch schön: Gejubel über Ron Paul. Ich zitiere:

Sensationelle 21 Prozent der Wähler im Bundesstaat Washington im Nordwesten der Vereinigten Staaten gaben Ron Paul ihre Stimme. Damit wird klar, daß die eindrucksvollen 21 Prozent in North Dakota und erst recht die erdrutschartigen 25 Prozent, auf die er am “Super-Tuesday” im Bundesstaat Montana katapultiert wurde, keineswegs eine Abnormität darstellen.

Nein, keine Abnormität. 3 Staaten sind also die Regel und der Rest die (nicht bat-shit-insane) Ausnahme. Und wenn 25% erdrutschartig sind, was sind McCain’s 51% in New York. Übersuperdupermegagigagalaktisch?

Aber ja, natürlich, Ron Paul wird Präsident. Ich bin mir sicher die amerikanische Verfassung schreibt dies vor.

62 Kommentare

  1. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 15:52 | Permalink

    Wisch Dir mal den Schaum vom Mund!

    Im übrigen:

    Mit dieser Logik hätten die Amerikaner nie in der Normandie landen dürfen

    Ganz recht, das hätten sie nicht dürfen! Denn die amerikanische Verfassung hat niemals gestattet amerikanische Leben in fremden Konflikten zu opfern. Lies mal die Farewell-Address von George Washington, Du selbsternannter Freund Amerikas!

  2. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 15:55 | Permalink

    Da Du jetzt sicher gleich mit der Revisionismus-Keule rumfuchteln wirst, hier ein Ausschnitt aus “Die Therapie der Gesellschaft” von Stefan Blankertz zum Thema:

    http://dominikhennig.blogspot.com/2007/09/isolationismus-und-appeasement-iii.html

  3. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 16:48 | Permalink

    @DDH
    Manchmal frage ich mich ob Du noch zu retten bist- um mich dann allerdings gleichzeitig zu fragen, als was Du heute wohl herumlaufen würdest, wenn die Amerikaner damals nicht in der Normandie gelandet wären.

  4. Sky
    Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 17:25 | Permalink

    DDH ist ein ganz merkwürdiger Formalist. Ansonsten aber sympatisch und vglw. harmlos.
    Hat vermutlich irgendwann mal sehr schlecht gefrühstückt.

  5. Paul13
    Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 17:58 | Permalink

    Also der Anfang von Punkt 251. (”Der siegreiche Staat schreibt nach dem Krieg die Geschichte, stellt dar, daß er selbst recht gehandelt habe und daß das gegnerische Land befreit worden sei vom Bösen. Über Jahrhunderte hinweg blieb die Historiographie die Chronik von Siegern.”) hätte genau so auch in der Jungen Freiheit stehen können, wenn nicht sogar in der National-Zeitung.

  6. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 18:02 | Permalink

    @Hardy: Ja, ich weiß, ich sollte dankbar sein, daß ich 13 Jahre meines Lebens hinter dem Eisernen Vorhang in der DDR zubringen durfte!

    Issja ‘n doller moralisch geblähter Interventionismus, der die Ost-Berliner 1956, die Budapester in jenselbigem Jahre und die Prager anno ‘68 in der Scheiße hat stecken lassen! Merci beaucoup! Dafür aber jetzt auf dicke Hose machen und mich zwingen, für Eure aberwitzigen, sich wechselseitig bedingenden Etatismus-Kriege (”war on drugs” –> “war on terror” –> “war on drugs” etc. pp. da capo) nicht nur höhere Steuern (i.e. staatliche Übergriffe auf mein Eigentum) hinnehmen sondern auch die mir zugedachte Rolle als Terroristenzielscheibe hinnehmen zu müssen!

    Es ist eine Sache, die Welt heilen zu wollen (”make safe for democracy”), eine andere ist es, mich zu zwingen, bei diesem Scheißspiel mitzumachen! That’s all!

    Euch Westler stört am deutschen Militarismus doch nur, daß er deutsch war! Wie wär’s mal mit ‘ner Haltung?

  7. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 18:23 | Permalink

    @Paul13: Er hätte auch im “Neuen Deutshcland” oder der “Jungen Welt” als Jeremiade über “Siegerjustiz” stehen können as well. Aber analytisch ist er trotzdem wahr, ohne einer Empathie für die Historiographie (besser: Apologetik) der besiegten Verbrecher verdächtig zu sein.

    Und ganz allgemein, liebe “Super-Westler”: Arbeitet mal an Eurer Diskursethik. Wer Eure Kriege kritisiert, ist immer gleich ein (bitte ankreuzen)

    (Krypto)Nazi
    (Salon)Kommunist
    Islamist (der Kreide gefressen hat)

    also immer ein protototalitärer antiwestlicher Freiheitsfeind. Aber selbst wenn von 100 Kriegsgegnern, denen Ihr begegnet, auf 99 wirklich dieses Verdikt zutreffen mag, gibt Euch das nicht das Recht, den einen Unschuldigen mit in die Totalitarismus-Combo einzusortieren!!!

  8. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 18:25 | Permalink

    “Anti-amerikansch” ist es hoffentlich nicht, sachte darauf hinzuweisen, daß die Freiheitsliebe amerikanischer Präsidenten in der Geschichte nicht immer so ausgeprägt war, wie wir uns das wünschten:

    http://austrianeconomists.typepad.com/weblog/2008/02/laissez-fairist.html

    Ganze sechs taugten halbwegs was! In über 200 Jahren!

  9. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 18:35 | Permalink

    @DDH
    Ob Du 13 Jahre hinterm Eisernen Vorhang verbrachtest tangiert mich in dieser Hinsicht lediglich peripher.
    Die Verhältnisse von 56/68 kann man ebenso nicht mit den heutigen vergleichen, jegliche Einmischung hätte damals einen 3.WK nach sich gezogen.
    Und was deutschen Militarismus angeht: Deutschland hat als ein NATO-Partner sämtliche Pflichten mitzutragen, auch wenn es tödlich für einige Soldaten ausgehen wird.

  10. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 18:43 | Permalink

    Wenigstens findet Ronny in Deinen Augen Gnade.

  11. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 18:48 | Permalink

    “Deutschland” und “NATO-Partner” haben “Pflichten mitzutragen” - das ist leeres holistisches Geschwätz. Es geht hier um die Leben von Individuen, über die Du hier mal eben so nach Belieben verfügst.

    Das ist Ideologie, wie schon vor hunderten von Jahren. Allein der Satz “Frankreich erklärt xy den Krieg” ist per se nonsens! Ein Land erklärt keine Kriege, ein Land begeht keine Verbrechen, ein Land trägt keine Verpflichtungen. Das Erbe des westlichen Denkens - den Individualismus - rührt faßt Ihr doch nicht mit der Kneifzange an!

  12. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 18:51 | Permalink

    @Hardy: “Ob Du 13 Jahre hinterm Eisernen Vorhang verbrachtest tangiert mich in dieser Hinsicht lediglich peripher.”

    Erwarte jetzt keine Mitleidsbekundungen ;-) aber der Satz steht schon für eine bestimmte Form der Ignoranz: was kümmern Einzelschicksale, wo es um große, überindividuelle Zwecke geht. Die Unterordnung des Einzelnen unter “das Große und Ganze” - das ist das einigende Band aller Kommunisten, Faschisten und Demokraten!

  13. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 18:57 | Permalink

    Wenn Deutschland selbiges nicht will, so muss es aus der NATO austreten- ganz einfach. Und um selbiges nicht von einzelnen Politikern abhängig zu machen am besten per Volksentscheid. Damit hätte ich kein Problem.
    Den Individualismus den Du predigst, bzw. gerne hättest, gibt es leider nicht. Nirgends. Da muss man sich seinen eigenen Planeten zulegen.;-)

  14. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 19:00 | Permalink

    Es tangierte mich bezüglich Deiner Meinung peripher. Nicht bezüglich dessen, dass Du dort warst.

  15. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 19:07 | Permalink

    Und damit Du nicht nochmehr falsch verstehst: Deiner Meinungsäußerung das Du dankbar sein solltest.

  16. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 19:40 | Permalink

    Wow. Der Herr Henning geht ja ab wie ein Zäpfchen…

  17. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 19:54 | Permalink

    Welchen Schaum, Monsieur Dominik? Sehe ich da etwa sechs Beiträge von Monsieur La Bavière?

    Und Keulen packe ich sicher keine aus. Dies hast Du gerade selbst getan und dir ein paar Mal auf die Rübe gehauen. Das reicht.

    Du bist übrigens weder (Krypto)Nazi, noch (Salon)Kommunist wie auch kein Islamist (der Kreide gefressen hat). Ich wähle mir aus, wem ich wann ans Bein pinkle und diese drei Spezies sind heute nicht dran.

  18. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 20:10 | Permalink

    Und ich soll das “libertär” aus meiner Selbstbezeichnung streichen, lieber “DDH”?

  19. Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 21:06 | Permalink

    @Hardy: Ich bin nicht Deutschland! Also muß_ich_auch nicht aus einem Verein namens “NATO” austreten, da ich weder zum Verein NATO noch zum Verein Deutschland je einen Aufnahmeantrag gestellt habe.

    Jeder Mensch hat nur ein einziges Recht auf der Welt: von anderen in Ruhe gelassen zu werden (negative Freiheit). Dieses Recht verletzt die von Euch favorisierte Politik in meinen Augen fortwährend!

    Umgekehrt wundert mich aber auch Deine Demokratie-Idolatrie: wenn die NATO eine moralische Veranstaltung ist und ihre Kriege gerechtfertigt, wie kannst Du es dann von den Launen des Urnenpöbels in einer Volxabstimmung abhängig machen, ob diese angeblich heilsbringenden Missionen fortgesetzt werden können oder nicht?

    Demokratie, also das Zählen von Eierköpfen, anstelle moralischer Grundsatzentscheidungen ersetzt keine klare Haltung!

    @Greg: schon die Bezeichnung “Pazifist” ist bezogen auf mich einigermaßen unzutreffend. Ich lehne nicht per se Gewalt ab (und hielte noch die andere Wange hin), sondern die gewaltsame Verletzung des self-ownership-Prinzips, also Aggression. Gewalt im Sinne von Abwehr gegen die initiierte Gewalt befürworte ich. Konkret: ich halte Gewalt gegen die Menschenschlächter im Sudan für legitim. Aber eben nur nicht-staatlich, da niemand gezwungen werden darf, an irgendjemandes Befreiung gegen seinen eigenen Willen mit seinem Eigentum/Leben teilnehmen zu müssen. Wenn Du in den Sudan gehst und dort den Bedrängten zur Seite stehst, sie mit Waffengewalt beschützt, meinen Segen hast Du! Wenn Du für die Bewaffnung der Unterdrückten und Verfolgten Spendengelder einwirbst - meinen Segen hast Du!

    Ach ja, warum wird eigentlich Herr Chavez nicht mal zu geringen Kosten einfach abgemurkst? Ein Scharfschütze jetzt wäre allemal eine sinnvollere und auch moralisch vertretbarere Investition (da weniger Rechte verletzend, sowohl der amerikanischen Steuerzahler als auch der venezolanischen Zivilbevölkerung) als ein Truppeneinmarsch oder ein Flächenbombardement in naher oder ferner Zukunft.

    @telegehirn: Es wäre besser, Du würdest Deinen ganzen Blog streichen!

  20. Alrik
    Mo, 11. Feb 2008 geschrieben in 23:01 | Permalink

    Nicht staatliche Gewalt als die Lösung für die Probleme im Sudan ?
    Das sind ganz neue Perspektiven…

    Es ist übrigens leicht, eine klare moralische Haltung zu haben, solange sie nicht auf die Probe gestellt wird.

    Es schimpft sich auch leicht auf den Staat, solange man von ihm profitiert… was wir alle tun, den hier herrschen keine sudanesischen Zustände…

  21. Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 00:22 | Permalink

    Äh? Wann hatte denn Vietnam den USA den Krieg erklärt (so wie Deutschland 1941)? Da sehe ich ja noch nicht, wo da die gleiche Logik ist…

  22. Holger Thölking
    Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 01:30 | Permalink

    Es schimpft sich auch leicht auf den Staat, solange man von ihm profitiert … was wir alle tun […]

    Ich will ja kein Nörgler sein, aber es will mir einfach nicht gelingen, irgendeinen persönlichen Gewinn daraus zu ziehen, registriert, überwacht, Monat für Monat um rund 80% meines Geldes beraubt und früher oder später wahrscheinlich eingekerkert zu werden, weil man mich, sagen wir, beim Anbau einer illegalen Pflanze ertappt hat. Oder dem Äußern einer illegalen Meinung. Oder sprachst Du von anderen Dienstleistungen? Ich kann’s nicht sagen, mir fällt keine Dienst- oder Finanzleistung ein, die ich vom Staat in Anspruch nehmen würde. Du kannst ja wohl kaum den Straßenbau oder so meinen; von dem hat man auch im NS-Staat „profitiert“, und Du wolltest sicher nicht andeuten, daß man auf den nicht habe schimpfen dürfen.

  23. Paul13
    Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 09:54 | Permalink

    @ Alrik

    Bei der nicht-staatlichen Gewalt denkt DDH vermutlich an Kongo-Müller und so was. Aus libertärer Sicht hat sich dieses Konzept in Afrika damals offenbar schon bewährt. War ja bekanntlich auch ein Riesenerfolg. ;-)

  24. Paul13
    Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 10:03 | Permalink

    @ hilkman

    Nach dieser Logik hätte England den II. Weltkrieg am 3. September 1939 mit Einlösen seiner Bündnisverpflichtungen gegenüber Polen begonnen und nicht Deutschland mit seinem Angriff 2 Tage vorher. Und die USA wären ohne die offizielle deutsche Kriegserklärung nicht berechtigt gewesen, den Briten zu helfen. Du sprichst damit dem Prinzip der kollektiven Sicherheit jede Berechtigung ab.

  25. Paul13
    Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 10:11 | Permalink

    @ Holger Thölking

    Keine Dienstleistung fällt Dir ein? Wie würdest Du Dich denn beispielsweise vor Angriffen auf Dich oder Dein Eigentum schützen? Und was willst Du essen, wenn Dir gerade niemand Geld für Deine Arbeitsleistung geben will? Und auf welcher Schule sollen die Kinder der alleinerziehenden Lidl-Verkäuferin ihre PISA-Tauglichkeit erwerben? Und was würdest Du einem Obdachlosen raten, den kein Arzt operieren will, weil er das nicht bezahlen kann?

  26. Feynman
    Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 10:29 | Permalink

    @Paul 13

    Z.B. gibt es Ärzte, die kostenlos Arme behandeln, so z.B. der indische Augenarzt Augenarzt Govindappa Venkataswamy (darüber stand etwas in brand eins 6/2006).

  27. Paul13
    Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 10:51 | Permalink

    @ Feynman

    Schön, daß es so was gibt. Zumindest, wenn man dann gerade einen findet, auf dessen Warteliste auch noch Platz ist.

  28. Feynman
    Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 12:43 | Permalink

    “Nur war Hanoi mit der besten Luftabwehr der Welt ausgestattet”

    Wie kommt man zu dieser Einschätzung?

  29. Gunkata
    Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 13:37 | Permalink

    @Paul 13
    Dass die alleinerziehende Lidl-Verkäuferin aufgrund des staatlichen Bildungsmonopols keine PISA-taugliche Bildung für ihr Kind bekommt, gibt Dir keine Berechtigung, Leute mit Waffengewalt zur Finanzierung selbiger zu zwingen.
    Jede Dienstleistung kann günstiger, effektiver und zudem zwanglos vom Markt bereitgestellt werden. Weder überragende Intelligenz, noch eine “Mehrheit” legitimieren kollektiven Diebstahl.

  30. Paul13
    Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 14:48 | Permalink

    @ Gunkata

    Ich habe kein Problem damit, staatliche Dienstleistungen so weit wie möglich zu privatisieren oder aber zumindest einem entsprechenden Wettbewerb auszusetzen, um ihre Effizienz zu erhöhen.

    Wenn Du aber das Prinzip der Solidargemeinschaft als solcher aushebelst, dann muß Du Dich auch zu den Konsequenzen bekennen. Als da wären Armut, Kriminalität und ein Bügerkrieg aller gegen alle, den die stärksten und skrupellosesten gewinnen.

    Ansonsten gilt auch an Dich die Aufforderung, darzulegen, wie Du Gesundheitssystem, Schule und Polizei auch für weniger wohlhabende Mitbürger finanzieren willst, wenn Du auf das Eintreiben der dafür nötigen Gelder verzichtest.

  31. Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 16:01 | Permalink

    @Paul14: Es ist der Staat, der die von Dir und mir gleichermaßen beklagte Armut überhaupt erst schafft:

    http://www.fee.org/pdf/the-freeman/0712Johnson.pdf

    http://www.gkpn.de/blankert.pdf

  32. Paul13
    Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 16:42 | Permalink

    @ DDH

    Du enttäuschst mich. Ich hätte eigentlich gedacht, daß Du auf meine Fragen eine Antwort hast. Statt dessen versteckst Du Dich hinter irgendeinem Traktat.

  33. Paul13
    Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 17:38 | Permalink

    @ DDH

    Damit das nicht zu weit vom ursprünglichen Thema des Threads ablenkt, kannst Du das natürlich auch gerne hier beantworten. Aber beantworten solltest Du es schon.

  34. Paul13
    Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 17:40 | Permalink

    @ DDH

    Sorry, zu schnell geklickt: Mit “hier” meinte ich das:

    http://nbfs.wordpress.com/2008/02/12/butter-bei-die-seeungeheuer/

  35. Gunkata
    Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 18:01 | Permalink

    @Paul 13
    Ich habe nichts gegen das Prinzip der Solidarität. Wenn ich zu dieser jedoch mit Waffengewalt gezwungen werde, kann von “Solidargemeinschaft” per Definition nun echt nicht mehr die Rede sein.

    Den Bürgerkrieg aller gegen alle haben wir heute schon. Wir leben in einer durch Zwang zusammengehaltenen Gemeinschaft, aus der niemand austreten darf. Gerade dieses Rechtsmonopol ist unter der Kontrolle der “stärksten” und “skrupellosesten”, als da wären die jeweilige “Mehrheit”, oder der zahlungskräftigste Lobbyist.

    Es ist der Markt, der zu Kooperation und Solidarität zwingt. Jeder Akteur muss zu seinem eigenen Vorteil, den billigsten und den Kundenwünschen am meisten entsprechenden Dienst leisten. Das wiederum dient der Gemeinschaft. Weißt Du mit Sicherheit alles schon.

    Der Wegfall einer Bürokratenmafia bedeutet nicht, dass Menschen zu keiner Solidarität mehr fähig seien. Eher im Gegenteil, sie haben dann nämlich mehr Ressourcen zur Verfügung, um dort zu helfen, wo sie es für richtig halten. Ein besonders deutliches Beispiel ist die hohe Spendenbereitschaft, die die Deutschen nach der Flutkatastrophe in SO-Asien an den Tag legten. Kein Amt, oder Ministerium hat auch nur einen einzigen Spender zu seiner Tat gezwungen.

    Eigentlich solltest Du derjenige sein, der mir dir Legitimität von Zwang erklärt und nicht ich, der ihn ablehnt und sich dafür rechtfertigen muss.

  36. Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 18:35 | Permalink

    Hier kann man jetzt auch weiter diskutieren:
    http://gaywest.wordpress.com/2008/02/12/kriegsfetischismus-mal-ganz-liberal/

  37. Paul13
    Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 18:44 | Permalink

    @ Gunkata

    Dann beantworte doch mal konkret meine 5 Punkte. Denn daß es solidarische Menschen gibt, beweist ja nicht, daß nicht auch welche gibt, die das nicht sind. Auf den wiehnachtlichen Spendengeldern für ein Großereignis läßt sich jedenfalls kein Sozialsystem aufbauen.

  38. Gunkata
    Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 19:46 | Permalink

    @Paul

    Also gut:

    Armut: Was ist Armut? Bist Du arm, wenn Du morgens hungrig aufwachst und abends hungrig ins Bett gehst? Oder ist Armut für Dich die Tatsache, dass Du “nur” ein Fahrrad besitzt und Dein Nachbar ein Dutzend Sportwagen?
    Was den ersten Fall angeht, zeigt die Empirie, dass bisher noch kein einziger politischer “Masterplan”, oder großangelegte “social engineering”-Projekte Armut abschaffen konnten, im besten Falle höchstens für ihre Stagnation sorgen. In den Regionen hingegen, in denen sich der Zwangsmonopolist Staat weniger zugange war und ist, wich und weicht die Armut (nach erster Definition) immer weiter zurück und selbst die schlechtbezahltesten Jobs reichen, um über die Runden zu kommen (zB Spargelernten)
    Was den zweiten Fall angeht: nunja, es gibt schlichtweg kein Recht darauf, in den gleichen Verhältnissen zu leben, wie der reichste von allen. Das heißt, dass Du Dich damit abzufinden hast, wenn Du unter bestimmten Voraussetzungen keine Mittel dazu haben wirst, um Dir eine Yacht zu kaufen, auch wenn die SPD das anders sieht, basta.

    Kriminalität: Um es kurz zu machen, das Spektrum reicht von privaten Sicherheitsagenturen, Milizen, Bürgerwehren, Nachbarschaftswachen bis hin zur Selbstbewaffnung. Es gibt kein Indiz dafür, dass der Staat der einzig effektive Bekämpfer von Kriminalität wäre. Zeige mir eins.
    Und mal ganz nebenbei: Ist es kriminell, wenn Dich eine Gangsterbande um 50% Deines Vermögens beraubt? ….. Ok., ist es jetzt weniger kriminell, wenn der Staat das selbe im Namen einer Dir aufgezwungenen “Solidargemeinschaft” macht?
    Und wie abartig viele Menschen werden dafür kriminalisiert, dass sie Drogen konsumieren, oder, ach du Graus!, sogar verkaufen? Oder dafür, dass sie die Früchte ihrer Arbeit für sich behalten wollen, bzw. selbst entscheiden, mit wem sie sich “solidarisieren” und mit wem nicht? Oder dafür, dass sie sich zB. ein Hitlerkostüm anziehen und geschmacklose Dinge sagen (von denen allein noch keiner gestorben ist)?

    Die Forderung, Bildung und Gesundheit zu monopolisieren, ist in etwa genau so sinnvoll, wie die Forderung den Trabi wieder einzuführen. Warum wohl gab es in der BRD bessere und gleichzeitig erschwinglichere Autos als in der DDR? Weil der Staat die Auto-industrie vor dem pöhsen Raubtier-Turbo-Neo-Ultra-protofaschistischen-sexistischen Kapitalismus (sprich: dem freien Markt) geschützt hat? Wohl kaum, oder? Warum sollte dieses Prinzip für Bildung und Gesundheit plötzlich nicht mehr gelten? Das musst Du mir erklären, nicht umgekehrt.

    Und was Deine Bürgerkriegspanik angeht: Schau bitte auf meinen letzten Post.

    Außerdem erwartest Du zuviel von mir, wenn Du glaubst, ich hätte die sofortige Lösung aller Probleme dieser Welt. Die kann keiner haben, auch wenn jemand was anderes behauptet ;-)
    Aber ein großes Problem, welches behoben werden muss, ist mE der irrationale Glaube an die Richtigkeit von Zwang, Diebstahl und Freiheitseinschränkung, solange diese im Namen einer “höheren Sache”, oder euphemistisch “Solidargemeinschaft” getan werden. Kein Mensch hat das Recht, einen anderen Menschen zu zwingen, gegen den eigenen Willen zu handeln. Auch nicht, wenn auf seinem Hut “Minister” oder “Kaiser” steht. Wenn Du mich berauben willst, habe ich jedes Recht, mich gegen Dich zu wehren. Wenn Du 100Mio. Komplizen hast, bist Du zwar mächtiger als ich, aber immer noch nicht im Recht - Punkt!

    Das wars erst einmal von mir. Ich hab keine Lust, heute abend für Dich das Rad neu zu erfinden. Such Dir bitte noch andere Quellen, falls Du aus meinen kurzen Antworten nicht schlauer werden kannst. DDH hat etwas weiter oben ganz nette Links gepostet ;-)

  39. Paul13
    Di, 12. Feb 2008 geschrieben in 23:01 | Permalink

    @ Gunkata

    Weil meine Antwort sowohl thematisch als auch vom Umfang den Rahmen hier sprengen würde, aber auch weil ich beim Verfolgen mehrerer Diskussionsstränge sonst den Überblick verliere, findest Du meine Antwort hier:

    http://nbfs.wordpress.com/2008/02/12/butter-bei-die-seeungeheuer/#comment-3750

  40. Schmock
    Mi, 13. Feb 2008 geschrieben in 11:30 | Permalink

    @Gunkata
    “Den Bürgerkrieg aller gegen alle haben wir heute schon.”
    Ich bin erstaunt, unter Bürgerkrieg habe ich mir immer etwas anderes vorgestellt. Diesen Bürgerkrieg finde ich gar nicht übel.
    “Wir leben in einer durch Zwang zusammengehaltenen Gemeinschaft, aus der niemand austreten darf.”
    Das stimmt einfach nicht. Du kannst emigrieren, das ist völlig legal.

  41. Schmock
    Mi, 13. Feb 2008 geschrieben in 11:34 | Permalink

    @DDH
    Hätten die Amerikaner nicht anstatt in der Normandie zu landen, nicht einfach ein paar Atombomben auf große deutsche Städte (Berlin, Hamburg, München…) werfen dürfen, und damit viele Leben amerikanischer Soldaten sparen? Den Krieg hätte solch eine Massnahme vielleicht auch beendet.

    Was meinst Du damit wenn Du das Wort “Recht” benutzt? Wo kommt so ein “Recht” her?

  42. Mi, 13. Feb 2008 geschrieben in 18:38 | Permalink

    “Diesen Bürgerkrieg finde ich gar nicht übel.”

    Das ist bei einem etatistischen Bürgerkriegsgewinnler wie Dir auch nicht anders zu erwarten!

    „Gesetze basieren nicht auf Konsens. Gäbe es einen Konsens, wären sie nicht nötig. Gesetze repräsentieren Bürgerkrieg.“
    Leonard P. Liggio

    “Du kannst emigrieren, das ist völlig legal.”

    Klingt irgendwie nach “Dann geh doch rüber” - Hilfe, der 60erJahre-Schrebergarten-Spießer ist wiederauferstanden!

    Wem es nicht paßt der kann ja gehen. War schon immer ein Satz der Aufklärer, gelle?

  43. Mi, 13. Feb 2008 geschrieben in 18:39 | Permalink

    Ein paar Bomben auf die Zufahrtsstraßen zu KZs hätten schon gereicht.

  44. Paul13
    Mi, 13. Feb 2008 geschrieben in 23:02 | Permalink

    @ DDH

    Ein paar Bomben auf die Zufahrtsstraßen hätten nicht nur nicht gereicht, die wären auch mit der libertären Lehre völlig unvereinbar gewesen.

  45. Do, 14. Feb 2008 geschrieben in 19:24 | Permalink

    Ein paar Bomben auf die Zufahrtsstraßen hätten nicht nur nicht gereicht…

    Keine hinreichende Bedingung, aber doch wohl eine notwendige. Warum unterblieben sie, Monsieur Paul???

  46. Paul13
    Fr, 15. Feb 2008 geschrieben in 09:02 | Permalink

    @ DDH

    Weil damals der Präsident noch nicht George W. Bush hieß.

  47. eindimensional
    Fr, 15. Feb 2008 geschrieben in 21:28 | Permalink

    “Du kannst emigrieren, das ist völlig legal.”

    Das Problem ist doch, dass sich diese verwirrte ‘Theorie’ (husthust) bislang noch NIRGENDS durchsetzen konnte. D.h. es gibt - außer Somalia, aber wer will da schon hin? (über S. verfasst der Libertäre lieber 1.000 Blogbeiträge statt dorthin zu ziehen) - NIRGENDS eine libertäre Oase, wo sich der Libertäre hinflüchten könnte. Und deshalb flüchtet sich der Libertäre ins Web 2.0 - und dort mit Vorliebe in die Kommentarspalten böser Menschen, die an allem Übel der Welt schuld sind; weil wenn nicht sie, so haben zumindest ihre Freunde oder Freundesfreunde irgendwann einmal politisch gehandelt oder gedacht oder …

    Dass sich das Libertäre nicht durchsetzt - im Sinne von überzeugen - spricht im Übrigen nicht gerade für die ‘Theorie’ (husthust), die es ja nicht erst seit gestern gibt.

  48. Gunkata
    Sa, 16. Feb 2008 geschrieben in 14:17 | Permalink

    @eindimensional
    Nach Deiner Logik müssten wir also das Rad der Geschichte zurückdrehen und Deine heiß geliebte Demokratie abschaffen, hat schließlich auch jahrhundertelang kein Hahn danach gekräht.

    @Staatsfans
    Mich würde mal ganz nebenher interessieren, wer von Euch Superhelden jemals persönlich an der “Befreiung” eines Landes teilgenommen hat. Wer anderen nämlich vorwirft, Idee und Praxis nicht miteinander vereinen zu können, muss selbst als leuchtendes Vorbild vorangehen können.
    Ich vermute mal, dass die allerwenigsten von Euch Mausklick-Interventionisten tatsächlich bereit wären, in den richtigen Krieg zu ziehen und das eigene Leben riskierend auf die echten Bösen zu ballern.
    Aber das ist ja das Schöne an der Demokratie: die intellektuellen Brandsätze, die man wirft, müssen immer die anderen löschen, sei es der an die Front abkommandierte Soldat, oder der unglückliche Zivilist, die im Kugelhagel für “das größere Ganze” verrecken.

  49. Paul13
    Sa, 16. Feb 2008 geschrieben in 17:44 | Permalink

    @ Gunkata

    Mal so von Chickenhawk zu Chickenlamb: Ich bin ja gewiß kein Held, aber wenn Ihr dafür tatsächlich in Somalia Euer Libertarien aufmacht und die ganzen sogenannten Kriegsgegner sich als Austauschopfer für die “killing fields” der diversen Diktaturen anbieten, bin ich - wie vermutlich die meisten von uns “Kriegstreibern” - gerne bereit, als Teil der stärksten Militärmacht der Geschichte irgendwelche wehrlosen Drittweltdiktatoren zum Teufel zu jagen und die Überlebenden unter Euch aus deren Folterkammern zu retten. Allein Euer “Danke. Und nichts für ungut wegen unserem naiven Geschwätz von damals!” wäre es jedenfalls fast schon wert.

  50. Gunkata
    Sa, 16. Feb 2008 geschrieben in 18:42 | Permalink

    @Paul
    Bist Du gerade in Afghanistan, oder Irak, oder warst Du wenigstens mal dort, um Deiner Herzensangelegenheit, Menschen zu befreien nachzugehen? Ich vermute mal nein…
    Du erwartest von anderen, dass sie ihren Kopf hinhalten, um Dein Utopia von der “befreiten” Welt zu schaffen.

    Du glaubst ich wäre jemand, der love and peace propagiert, weil er sich vor der gewalttätigen Wirklichkeit drücken will? Hm, muss Dich leider enttäuschen, ich weiß nämlich sehr wohl, dass die Art von Freiheit, die ich mir wünsche, überlegene Feuerkraft als Deckung voraussetzt. Ich versuche nach besten Kräften, diesem, meinem eigenen Prinzip, gerecht zu werden, indem ich an meiner eigenen “Wehrfähigkeit” arbeite. Ich kenne auch sehr wohl meine Grenzen, dh. Somalia wäre für mich sicher keine Option. Von anderen mehr zu verlangen als von mir selber, halte ich für parasitär. Das bedeutet auch, dass ich nur den Krieg propagiere, den ich persönlich bereit bin zu führen. Das ist wohl der kleine Unterschied zwischen uns beiden.

    Nenn das mal ruhig “naives Geschwätz” mein lieber Generalissimo, das juckt mich nicht besonders.

  51. Gunkata
    Sa, 16. Feb 2008 geschrieben in 18:55 | Permalink

    Ach und noch etwas:
    Komm mir jetzt bitte nicht mit der Behauptung, ich würde Somalia und hungernde Kinder propagieren.
    Ich helfe gerne soweit ich kann und ziehe friedliche Problemlösungen den gewaltsamen vor. Sich aber eine “Solidargemeinschaft” mit 80Mio. völlig fremden Menschen, oder noch besser: der ganzen Menschheit vorzustellen, ist das eigentlich illusionäre an dieser ganzen Debatte.

  52. Sa, 16. Feb 2008 geschrieben in 21:20 | Permalink

    @Paul13: Äh? Ich spreche hier niemandem irgendwas ab. Aber den Angriff auf Vietnam (, Laos und Kambodscha) mit dem Eingreifen in den zweiten Weltkrieg zu vergleichen, ist doch wohl hanebüchen, und damit habe nicht ich angefangen, sondern Greg Grabinski.

  53. Paul13
    Sa, 16. Feb 2008 geschrieben in 22:47 | Permalink

    @ Gunkata

    Somalia mag für Dich keine Option sein und von Dir nicht propagiert werden. Aber es ist trotzdem die logische Folge der Umsetzung Deiner Ideen. Wäre dem nicht so, hättest Du uns inzwischen sicher erklären können, wie Du das verhindern willst. Merke: Zum Frieden braucht man immer zwei, für den Krieg reicht hingegen bereits einer.

  54. Paul13
    Sa, 16. Feb 2008 geschrieben in 23:01 | Permalink

    @ hilkman

    Die USA haben nicht Südvietnam angegriffen, sondern dem dortigen Regime gegen die Aggression durch ein anderes geholfen. Man kann, sofern man NeoCon ist, die Frage aufwerfen, inwiefern das politisch klug oder moralisch richtig war, aber realpolitisch war das genauso legitim wie die Unterstützung all der anderen prowestlichen Diktaturen zu jener Zeit.

  55. Sa, 16. Feb 2008 geschrieben in 23:30 | Permalink

    Mir werft Ihr vor, daß ich nicht nach Somalia gehe? Geht Ihr denn nach Afghanistan?

    Ach ja, Recht ohne Staat ist machbar, Herr Nachbar!

    Siehe auch hier:

  56. Sa, 16. Feb 2008 geschrieben in 23:30 | Permalink

    http://www.derfreiemarkt.ch/?p=18

  57. Sa, 16. Feb 2008 geschrieben in 23:42 | Permalink

    Einwurf: Für das kürzliche “Und Tschüss” fühlt sich hier jemand erstaunlich wohl >;->

  58. Constantin
    So, 17. Feb 2008 geschrieben in 00:12 | Permalink

    Wer rausgeht, kann auch gerne wieder reinkommen (finde ich) :-)

  59. Do, 21. Feb 2008 geschrieben in 20:17 | Permalink

    Zitat:

    “Da kommt man hoffentlich nie über die Stammtische hinaus. Andernfalls sähe ich mich veranlaßt, von meinem Menschenrecht auf Notwehr Gebrauch zu machen und solche Spinner zu pfählen oder andere lustige Dinge mit ihnen zu machen. Vielleicht gibt es ja gute Therapeuten für Leute wie Dominik Hennig. Oder ein paar freundliche Linke aus seinem Landkreis, die so ekelresistent sind, dass sie sich mit ihm mal zu einem netten Plausch über seine geistigen Verwirrungen treffen können.”

    Fazit: Das sozial-faschistische Schweinesystem will mir wegen meiner Kritik am Fiskalfaschismus seine SA schicken: http://www.perspektive2010.org/blog/2008/02/21/doppelauszeichnung-fuer-dominik-hennig-gerbrunn/

    Werde mir mal lieber eine Knarre besorgen zum Selbstschutz! Oder soll ich warten, bis der Staat kommt?

  60. Do, 21. Feb 2008 geschrieben in 20:46 | Permalink

    Vielleicht solltest Du IPSC ( http://www.ipsc.org/ ) zu deinem neuen Lieblingssport machen. Diese dynamischen Diszplinen machen Laune.

  61. Do, 21. Feb 2008 geschrieben in 21:32 | Permalink

    Ich fange an, Charleton Heston zu verstehen.

    Horst Mahler sagte mal “Mit Kapitalisten redet man nicht, auf die schießt man”. Wenn man mich noch ein bißchen reizt, nehme ich diesen Satz, ersetze “Kapitalisten” durch “Etatisten” und dann mach ICH mal Party! Fuck Germany!!!

  62. CK
    Mi, 12. Mär 2008 geschrieben in 22:26 | Permalink

    Peinlich was DDH hier schreibt … :-(

    Die Libertären haben alle ihren Tunnelblick, glaub ich. Privat immer gut, Markt immer gut, Staat immer böse. Reine schwarz-weiss-Ideologie, mit meiner Vorstellung von Liberalismus und Demokratie hat das rein gar nix zu tun, obwohl ich in vielen Einzelfragen DDH und Co. ja sogar noch recht geben würde, aber irgendwie leben die in einer anarchistischen Traumwelt und sind genauso verblendet wie Kommunisten und Sozialisten. Daher bin ich auch weg von paxx.tv, es wurde mir dort zu gefährlich. Ich bin fürs Abwägen zwischen Staat und Markt.

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