Aus einem Artikel der taz, in dem allen möglichen (nur nicht den Migranten selber) eine Mitschuld daran gegeben wird, das jugendliche Migranten in Dänemark alles mögliche anzünden:
Die soziale Benachteiligung in einem Land, dem es ökonomisch blendend geht und dessen Wirtschaft nach Arbeitskräften schreit, ist ja nichts Neues. Auch nicht, dass man die Jobs lieber Polen und Litauern anbietet, als sie arbeitslosen Migrantenjugendlichen zu geben.
Und nun die Frage: Wie definiert man bei der taz eigentlich Migrant? Polen und Litauer fallen ja schon mal nicht darunter.




10 Kommentare
Das eigentliche Verbrechen ist das Foto.
Vermutlich ein Konvertit. ;)
Ich bin mitschuldig. Ich habe den Fussboden in meiner Wohnung von einem polnischen Handwerker verlegen lassen, statt lokale Migrantenjugendliche zu beauftragen. Up your’s, TAZ!
Hmm nur mal eine Vermutung: Sind hier mit Migranten vielleicht dauerhaft in Dänemark lebende Menschen gemeint, die in anderen Ländern geboren wurden? Und mit Polen und Litauen könnten doch Bewohner Polens oder Litauens gemeint sein, die in Dänemark arbeiten? (OK bei ihr könnt mir jetzt gerne die Wikipedia-Definition um die Ohren schlagen und sagen, gut wenn die in Dänemark arbeiten halten die sich ja in Dänemark auf und sind ergo Migranten)
Nichtsdestotrotz halte ich das TAZ-Argument für großen Unsinn, aber diese Begriffsver(w)irrung erschließt sich mir nicht… ;-)
Aber das Bild ist schon Hammer!
“[...] eine Politik, die nichts an den sozialen Umständen ändern will und hinter den Unruhen lieber Kriminalität am Werke sieht und dagegen nur ein Rezept anbietet: Nulltoleranz.”
Ist ja ungeheuerlich so etwas! Null Toleranz gegenüber Brandstiftung und Sachbeschädigung …tze
@ace386:
Glaube schon, dass die Worte mit Bedacht gewählt waren. “Strukturelle Fremdenfeindlichkeit” und “Reicih und rassistisch” sind die Dänen ja nur - der kruden Argumentation folgend - gegenüber “arbeitslosen Migrantenjugendlichen”. Wobei unten im Text noch mal klargestellt wird, dass es um Ausweisung geht, was ja gar nicht möglich ist, wenn der dänische Pass da ist.
Skandalös, dass die TAZ das druckt, die TAZ schien mir vom Multikulti-Schmuh mit den Moslems schon ein wenig entfernt zu haben, vgl. auch Bax-Texte. (Ein Tiefpunkt allerdings wieder http://www.taz.de/nc/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2008/02/16/a0166&src=GI&cHash=35e9522476 LOL)
Vielleicht sind die armen Migrantenjugendlichen einfach nur nicht qualifiziert oder leistungsbereit genug??? Immerhin ist der Anteil an Transferempfängern bei gewissen Migrantengruppen auch hierzulande deutlich höher als bei anderen.
Die taz hat vielleicht noch alte Karten an den Wänden hängen, wo sowohl Dänemark als auch Polen und Litauen noch zu einem “Reich” gehören….
Für Traditionslinke ist natürlich der böse Kapitalismus an allem schuld.
Aber als Abwehr solcher Vereinfachungen den benannten Faktoren alle Wirksamkeit abzusprechen wäre wohl auch nicht so klug…
http://g3ro.wordpress.com/2008/02/19/globalisierung-vs-islamismus/#more-9
Mich hats auch irritiert. Vermutlich sind damit Türken und ehemalige Jugoslaven gemeint (typische Gastarbeiter der ersten Generation).
lg, Kati
“Und die von der Linken - welcher Art sind sie? Sie befinden sich in sengender Glut und heißem Wasser und (im) Schatten von schwarzem Rauch der weder kühl ist noch wohltuend”
Steht zumindest im Koran (Sure 56, Vers 41)….!?