Die Aktion “Warmer Winter” forderte bei den Palästinensern die höchsten Opferzahlen seit dem Sechstagekrieg von 1967 Tagesschau
Israel hat die Militäroperation „Heißer Winter“ im Gazastreifen beendet. Mit weit über Hundert Toten war es die blutigste seit dem Sechstagekrieg von 1967. Focus
Der Einsatz hatte die höchsten Opferzahlen seit dem Sechstagekrieg von 1967 gefordert. NWZ
Im Konflikt mit Israel haben die Palästinenser nach eigenen Angaben seit 40 Jahren noch nie so viele Tote innerhalb von zwei Tagen zu beklagen gehabt. Dutzende Tote, zahlreiche Verletzte - Moaweia Hassanein, im palästinensischen Gesundheitsministerium für Notfallmedizin zuständig, klagte am Sonntag, seit 1967 habe das Palästinensergebiet am Mittelmeer kein solches Blutvergießen erlebt. ZDF
Dabei waere es so leicht, diese Behauptung in die richtige Perspektive zu ruecken. Noch ist kein Jahr vergangen, seit die Hamas in einem blutigen Coup die Macht im Gazastreifen uebernommen hat. Die Kaempfe zwischen Hamas und Fatah haben schon vor dem Coup waaehrend einem halben Jahr mehr als 150 Menschenleben gekostet. Innerhalb der vier Tage des Coups starben mindestens 116 Menschen.
Wir halten fest, dass innerpalaestinensische Gewalt locker die “exzessive, unproportionale” israelische Gewalt gegen Palaestinenser mit links ueberholt. Aber das ist natuerlich auch etwas anderes, schliesslich geht es vor allem darum, endlich ein gutes Gewissen gegenueber Juden zu bekommen.




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Warmer Winter
"Warmer Winter" - das beschreibt nicht nur die aktuelle Wetterlage recht treffend, genauso treffend (!) ist die Bezeichnung für die Militäraktion, die am Wochenende von Israel im Gaza-Streifen durchgeführt wurde. Der Boden wird warm von fr…