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	<title>Kommentare zu: Weder Kollektivismus noch Neoliberalismus!</title>
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	<description>The gulf between Popper's way of doing philosophy and that of the bulk of contemporary professional philosophers is as great as that between astronomy and astrology. (W. W. Bartley)</description>
	<pubDate>Sun, 18 May 2008 02:16:29 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Wullenwever</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/03/25/weder-kollektivismus-noch-neoliberalismus/#comment-7596</link>
		<dc:creator>Wullenwever</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 16:33:48 +0000</pubDate>
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		<description>Ich fühle mich ein wenig erwischt, weil ich auch nach längerem Nachdenken kein Beispiel liefern kann. Hab das allerdings auch nicht studiert... (wo sind denn die ganzen VWLer hin?). Allerdings kenne ich auch keine Volkswirtschaft, in denen Kartelle nicht ohnehin aktiv staatlich verhindert werden - so dass die Beispiele gar nicht erst entstehen konnten. Ist es nicht in Russland in der Übergangszeit zumindest zu Oligopolen gekommen?

Es bleibt lediglich ein Bauchgefühl, dass eine marktbeherrschende Stellung bei konsequentem Ausbau auch irgendwann zu einem Monopol führen kann, wenn das nicht von einer Autorität verhindert wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fühle mich ein wenig erwischt, weil ich auch nach längerem Nachdenken kein Beispiel liefern kann. Hab das allerdings auch nicht studiert&#8230; (wo sind denn die ganzen VWLer hin?). Allerdings kenne ich auch keine Volkswirtschaft, in denen Kartelle nicht ohnehin aktiv staatlich verhindert werden - so dass die Beispiele gar nicht erst entstehen konnten. Ist es nicht in Russland in der Übergangszeit zumindest zu Oligopolen gekommen?</p>
<p>Es bleibt lediglich ein Bauchgefühl, dass eine marktbeherrschende Stellung bei konsequentem Ausbau auch irgendwann zu einem Monopol führen kann, wenn das nicht von einer Autorität verhindert wird.</p>
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		<title>Von: Sky</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/03/25/weder-kollektivismus-noch-neoliberalismus/#comment-7593</link>
		<dc:creator>Sky</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 14:04:46 +0000</pubDate>
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		<description>Es gab mal ein Öl-Monopol in den Staaten, von anderen nichtstaatlichen Monopolen habe ich auch nichts gehört. Sehr interessante Fragestellung, die Bildung von Monopolen in Marktwirtschaften ist m.E. alles andere als natürlich.
Kennt jemand noch andere Monopole?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab mal ein Öl-Monopol in den Staaten, von anderen nichtstaatlichen Monopolen habe ich auch nichts gehört. Sehr interessante Fragestellung, die Bildung von Monopolen in Marktwirtschaften ist m.E. alles andere als natürlich.<br />
Kennt jemand noch andere Monopole?</p>
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		<title>Von: Constantin</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/03/25/weder-kollektivismus-noch-neoliberalismus/#comment-7589</link>
		<dc:creator>Constantin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 12:14:05 +0000</pubDate>
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		<description>Die Absicht der beiden Grafen mag durchaus gerechtfertigt sein. Es stellt sich nur die Frage, ob es überhaupt Monopole gibt (die nicht staatlich und auch nicht staatlich geschützt sind) und welche Kartelle tatsächlich funktionsfähig sind (ohne staatlichen Schutz wie bei der OPEC oder der EU).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Absicht der beiden Grafen mag durchaus gerechtfertigt sein. Es stellt sich nur die Frage, ob es überhaupt Monopole gibt (die nicht staatlich und auch nicht staatlich geschützt sind) und welche Kartelle tatsächlich funktionsfähig sind (ohne staatlichen Schutz wie bei der OPEC oder der EU).</p>
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	</item>
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		<title>Von: Wullenwever</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/03/25/weder-kollektivismus-noch-neoliberalismus/#comment-7587</link>
		<dc:creator>Wullenwever</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 12:03:19 +0000</pubDate>
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		<description>Um jetzt mal die beiden alten Herren zu verteidigen - der Neoliberalismus sollte ja nicht die "Ausbeutung" durch ein kapitalistisches System vermeiden, sondern, wie oben ja auch richtig bemerkt, staatlicherseits den Wettbewerb sichern. Denn ein völlig ungeordneter Wettbewerb führt ja auch zu Monopolen und Kartellen - diese zu verhindern soll das "Neo" in Liberalismus ermöglichen. Und das ist dann auch sinnvoll: also Kartellbeschränkung. Und nur das, nicht mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um jetzt mal die beiden alten Herren zu verteidigen - der Neoliberalismus sollte ja nicht die &#8220;Ausbeutung&#8221; durch ein kapitalistisches System vermeiden, sondern, wie oben ja auch richtig bemerkt, staatlicherseits den Wettbewerb sichern. Denn ein völlig ungeordneter Wettbewerb führt ja auch zu Monopolen und Kartellen - diese zu verhindern soll das &#8220;Neo&#8221; in Liberalismus ermöglichen. Und das ist dann auch sinnvoll: also Kartellbeschränkung. Und nur das, nicht mehr.</p>
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		<title>Von: Sky</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/03/25/weder-kollektivismus-noch-neoliberalismus/#comment-7567</link>
		<dc:creator>Sky</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 20:25:24 +0000</pubDate>
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		<description>Noch einmal: "Kapitalismus" ist doppelt schlecht, erstens ist es ein linkes Kampfwort und zweitens impliziert es, dass ein Lehrsystem vorliegt bei der Marktwirtschaft, dass dieses abgelöst werden könnte auf natürliche Art und Weise im Sinne einer natürlichen gesellschaftlichen Fortentwicklung. Und dem ist nun mal nicht so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch einmal: &#8220;Kapitalismus&#8221; ist doppelt schlecht, erstens ist es ein linkes Kampfwort und zweitens impliziert es, dass ein Lehrsystem vorliegt bei der Marktwirtschaft, dass dieses abgelöst werden könnte auf natürliche Art und Weise im Sinne einer natürlichen gesellschaftlichen Fortentwicklung. Und dem ist nun mal nicht so.</p>
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		<title>Von: Constantin</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/03/25/weder-kollektivismus-noch-neoliberalismus/#comment-7565</link>
		<dc:creator>Constantin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 18:52:40 +0000</pubDate>
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		<description>Sky...das Thema mit dem Kapitalismus hatten wir schon;-) - Kapitalismus ist die bestmögliche Wirtschafts- und Sozialordnung. Viele Marktwirtschaften sind nicht kapitalistisch (z.B. in Rotchina oder auch in der BRD) und das ist das Problem.

Beim Manchester-Kapitalismus gebe ich dir da recht - er hat zu mehr Wohlstand geführt (relativ und absolut), vor allem für die "Ärmeren".</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sky&#8230;das Thema mit dem Kapitalismus hatten wir schon;-) - Kapitalismus ist die bestmögliche Wirtschafts- und Sozialordnung. Viele Marktwirtschaften sind nicht kapitalistisch (z.B. in Rotchina oder auch in der BRD) und das ist das Problem.</p>
<p>Beim Manchester-Kapitalismus gebe ich dir da recht - er hat zu mehr Wohlstand geführt (relativ und absolut), vor allem für die &#8220;Ärmeren&#8221;.</p>
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		<title>Von: Sky</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/03/25/weder-kollektivismus-noch-neoliberalismus/#comment-7559</link>
		<dc:creator>Sky</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 18:13:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fdog.wordpress.com/?p=2290#comment-7559</guid>
		<description>Der "Manchester-Kapitalismus", den auch unsere Kleinen in der Schule lernen, ist eine Legende, der "Kapitalismus" hat nie zur Ausbeutung geführt, zumindest sind mir keine Beispiele bekannt.
Dennoch sollte man mit Worten vorsichtig sein, statt Kapitalismus eher mit dem Begriff Marktwirtschaft arbeiten und natürlich Präfixe (und Suffixe ;) meiden.
"Neo" liest sich so als ob der Konservativismus oder Liberalismus versagt hätte, unsere Wirtschaftsprofessoren denken oft nicht an die Massentauglichkeit (und übrigens auch semantische Richtigkeit) ihrer Kreationen.
Rein sprachlich war der Linke dem Konservativen oder Liberalen schon immer überlegen, das muss aber nicht so bleiben. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der &#8220;Manchester-Kapitalismus&#8221;, den auch unsere Kleinen in der Schule lernen, ist eine Legende, der &#8220;Kapitalismus&#8221; hat nie zur Ausbeutung geführt, zumindest sind mir keine Beispiele bekannt.<br />
Dennoch sollte man mit Worten vorsichtig sein, statt Kapitalismus eher mit dem Begriff Marktwirtschaft arbeiten und natürlich Präfixe (und Suffixe ;) meiden.<br />
&#8220;Neo&#8221; liest sich so als ob der Konservativismus oder Liberalismus versagt hätte, unsere Wirtschaftsprofessoren denken oft nicht an die Massentauglichkeit (und übrigens auch semantische Richtigkeit) ihrer Kreationen.<br />
Rein sprachlich war der Linke dem Konservativen oder Liberalen schon immer überlegen, das muss aber nicht so bleiben. ;)</p>
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