Bisher konnte ich nichts finden. Dabei war sie so deutlich, dass mindestens ein gewisser Unterhaltungswert vorliegen muesste:
Echoing Iran’s threat to wipe Israel off the map, the leader of Hezbollah said yesterday that his organization’s targeting of civilian centers has made it possible for the Jewish state to be “eliminated.”
(…)
The Hezbollah leader addressed a crowd of thousands in his Beirut stronghold, Dahyieh, appearing from an undisclosed location on large video screens. Since Hezbollah proved fighting Israel was possible, the question has been, “Can you end this entity?” he told the crowd.
In the 2006 Hezbollah-Israel war, he added, Israelis could not withstand the bombing of their cities. “Let them be frightened and worried. Let them taste the fear and fright which they inflicted on our people,” he said. “Can Israel be eliminated? Yes and a thousand yeses, Israel can be eliminated.”
Das passt ist natuerlich die Fortsetzung zu dieser Verlautbarung von vor einem Monat: Iran: Cancerous Israel to be destroyed by Hizbullah
Natuerlich wissen wir dank Juan Cole, dass Iran nie davon gesprochen habe, Israel von der Landkarte zu entfernen:

4 Kommentare
Kann der Libanon mit seinen ca. 40 Prozent maronitischen Christen nicht einfach die Schweiz imitieren: unabhängig, strikt neutral? Ist Nasrallah Diener einer fremden Macht (Teheran), dann müßte doch die libanesische Verfassung was hergeben, ihn legal außer Gefecht zu setzen, oder?
Langfristig gedacht habe ich aber noch einen anderen Gedanken. Waren es nicht die Perser, die die Juden lt. Altem Testament aus der babylonischen Gefangenschaft befreiten? Liegt vielleicht im Post-Ahmadinedschad-Iran (wie schnell sich der Iran gesellschaftlich modernisiert und das Mullah-Regime bröckelt, liegt auch an uns - womit wir wieder bei Todenhöfer wären, so gerns mir leidtut) gar der Schlüssel zur Befriedung der gesamten Region? Wenn ja, dann aber nur OHNE Krieg!
@DDH
Die Schweiz des nahen Ostens sähen viele Libanesen gerne verwirklicht. Und natürlich gibt die libanesische Verfassung da einiges her, aber die Regierung hat leider kein Gewaltmonopol. Im Gegenteil - die offizielle libanesische Armee ist ein Witz im Vergleich zur von Iran und Syrien ferngesteuerten Hezbollah. Und wenn der Iran irgendwann nicht mehr so will wie Nasrallah, dann wird der sich eben wieder verstärkt Syrien zuwenden.
Aber wenn der Iran und die Hezbollah irgendwann wieder getrennte Wege gingen, wäre eine Annäherung Nasrallahs an den alavitischen syrischen Herrscherclan um Asad dann nicht gerade eine von inniger Zuneigung getragene, oder? Gäbe man Syrien Sicherheitsgarantien und seine vermaledeiten Golanhöhen zurück (was ja Ehud Barak ehedem anbot), dann käme da vielleicht auch etwas Bewegung ins Spiel. Syrien will nicht das Schicksal der Irak erleiden! Und es will nicht islamo-faschisiert werden!
Mir ist wichtig, in dem Zusammenhang einmal darauf hinzuweisen, daß ich für die libanesische Tragödie_nicht_Israel die Hauptschuld gebe. Angefangen hat die ganze Sch… mit der PLO, die den Konflikt dort eingeschleppt hat. Und die Schiiten waren damals sehr viel Palästinenser-feindlicher als Israel-feindlich.
Auch aus einer verfahrenen Situation gibt es also Auswege.
Vielleicht kann ja Obama etwas in “Middle East” bewegen, was vor ihm keiner geschafft hat. Er dürfte der erste amerikanische Präsident sein, dem arabische und islamische Kreise zumindest zuhören…
DDH, Wenn Du Syrien sagst, solltest Du Assad-Regime schreiben. Diese Regime geht es natuerlich an erster Stelle um den eigenen Machterhalt. Die Golanhoehen sind dafuer nicht sonderlich relevant. Sie zurueck zu erhalten, waere ein Prestigegewinn. Normalisierung oder gar diplomatische Beziehungen mit Israel sind aber ein zu hoher Preis dafuer. Jede Oeffnung Syriens kann fuer das Regime gefaehrlich werden. Die Kontrolle ueber den Libanon dagegen ist kritisch, wenn die syrische Wirtschaft nicht kollabieren soll.
Dass Obama der erste amerikanische Praesident sein wuerde, dem arabische und islamische Kreise zuhoeren wuerden, halte ich fuer eine oberflaechliche Einschaetzung. Arabische und islamsische Kreise hoeren jedem zu, der Macht hat und die hatte noch jeder amerikanische Praesident. Dass Obama sie ueberrede koennte (wozu auch immer), nur weil er eine dunkle Haut hat, ist Unfug. Araber haben oft rassistische Vorurteile gegen Schwarze, siehe auch Dafur…