Buy Indisch

Skandal. Die altkommunistische Berliner Umweltsenatorin (seit 1990 in der SED) empfiehlt den Vorständen der volkslandeseigenen Betriebe den Erwerb des neuen Jaguar XF, weil er völlig serienmäßig einen CO²-Ausstoß von unter 210 g verursacht.

Das Auto hab´ich mir immer noch nicht angeschaut. Erinnere aber vorsorglich daran, dass auch der - wohl von Lompscher nicht aufgelistete - Jaguar XJ aufgrund der  SpaceFrame-Technik umweltfreundlicher sein dürfte als der Dienst-Hybrid-Lexus der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.

Vielleicht ein Beitrag zur Entwicklungshilfe, schließlich veräußert der amerikanische Ford-Konzern den Rest der britischen Autoindustrie (in den Siebzigern unter dem Namen “Britisch Elend” (British Leyland) bekannt) gerade an den indischen TATA-Mischkonzern, der gerade den CO²-Ausstoß des Subkontinents mit Lizenzmodellen des FIAT Punto und in Zukunft dem 1000 € - Auto NANO befördern will. Das Management des Imperiums darf in Zukunft nicht nur Jaguar fahren, wie die Genossen von den volkseigenen Betrieben. Sondern auch die Spitzenmodelle von Landrover mit aufgeladenen 8-Zylinder-Motoren, die Jeremy Clarkson immerhin dem Porsche Cayenne GTS vorzieht. Der Test ist hier und lesenswert, gibt er doch Einblicke in die Probleme mit dem Chelsea-Tractor und die Parksituation im Londoner Stadtteil Wandsworth

3 Kommentare

  1. Franklin My Man
    Fr, 28. Mär 2008 geschrieben in 00:17 | Permalink

    Jeremy Clarkson hat generell etwas gegen alles was aus dem Hause Porsche, BMW oder VW (mit Ausnahme von Audi) kommt. Mercedes kommt bei ihm dafür immer recht gut weg - seltsamerweise.

  2. Fr, 28. Mär 2008 geschrieben in 00:53 | Permalink

    @FMM
    Stimmt nicht, der neue 1er Beemer hat sogar als einziger Wagen seit EWIGKEITEN fünf Sterne bekommen.

  3. euckenserbe
    Fr, 28. Mär 2008 geschrieben in 00:59 | Permalink

    Den Cayenne hat er nach meiner Ansicht völlig richtig beschrieben: Ingenieös genial, grottenhässlich und unpraktisch. Ein Range Rover bleibt stilsicherer.

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