Die beiden Anglizismen im Titel finden wohl nicht von ungefähr keine angemessene Entsprechung im Deutschen¹. Sie bezeichnen Konzepte, die der alteuropäischen Wohlfahrts-Ideologie nicht ferner liegen könnten. In den nachfolgenden beiden Videos von den TED talks eröffnen sich faszinierende Perspektiven für ein Bildungssystem, das die Opferrolle der Benachteiligten angreift, statt sie zu zementieren (Ausserdem finde ich diese Videos um einiges sehenswerter als den Geert-Wilders-Film). Beide sollten angesehen werden. Ich garantiere, dass es eine sinnvoll angelegte dreiviertel Stunde sein wird.
¹ Steile These: Die sogenannte Deutsche Ideologie (whatever that may be) ist in der Sprache angelegt. Deshalb werden die antideutschen Schwurbler sie immer nur reproduzieren. You can hate me now.
3 Kommentare
In dem Buch “Ein klarer Blick” wird des Ansinnen des Empowerment anhand Bildung und Schule sehr schön erklärt:
Ein klarer Blick von Daniel Greenberg
Für eine so verstandene Demokratie könnte ich mich ja fast schon erwärmen. :-)
Buchbesprechung kommt auf bildungsfreiheit.org. Versprochen.
Ich bin gespannt (ich lese sowieso zuwenig auf totem Baum).
Ermächtigung, bzw. Emanzipation oder auch Befähigung und Möglichkeit. Wohlfahrt ist auch solidarity.
Hier gibt´s soviele Antiismen, die mag man ja gar nicht mehr beachten. Ist das ein Zirkelschluß, der auf den Autor verweist?
TedTalks schau ich dann Sonntag nach Janosch, aber danke für den Hinweis.
Ein Trackback
[...] Freunde der offenen Gesellschaft Wenn wir Hunger sehen, ernähren wir sie. Nicht um Einfluss zu gewinnen, sondern weil sie hungrig sind. (Georg W. Bush) Zum Inhalt springen ÜberArchivLiberales LagerfeuerLinks « Der Siegburger Verschwörer Wenn das Schule macht… Empowerment und Opportunity » [...]