Ausnahmsweise mal fast nur Zitate:
“[...] kann man Tatsachen anders als einseitig zeigen?
Gibt es zu dem Mord an Theo van Gogh, der Enthauptung von Daniel Pearle, der Hinrichtung einer Frau im Stadion von Kabul, dem Aufhängen von Homosexuellen und dem Steinigen von Ehebrecherinnen in Iran eine Perspektive, die nicht einseitig wäre? [...]
Wilders ist so “einseitig” wie jeder Dokumentarist, der die Wirklichkeit verdichtet. [...]
Und jetzt wird der “Rechtspopulist” Wilders auf dem Altar der Appeasement-Politik geopfert. Er ist kein Cineast, und sein Film ist kein Meisterwerk für die Freunde der Filmkunst. Es ist eine brachiale Aufforderung, die Wirklichkeit wenigstens zur Kenntnis zu nehmen.”
Den ganzen Text von Henryk Broder gibt es hier bei SPON.
Außerdem: Ulrike Herrmann fordert in der taz “europaweite” Zensur, denn es sei nur moralisch, “dass Minderheiten einen besonderen Schutz genießen sollten, weil sie sich kaum wehren können: Ihnen fehlt fast immer der Zugang zu den Medien, zur Politik, zur wirtschaftlichen Elite. Ungebremste Meinungsfreiheit wird schnell zu einer Freiheit der Mehrheit und der Mächtigen.”
Ein Kommentar
“Werden damit (bei Einschränkung der Meinungsfreiheit, Sky) nicht die Rechtspopulisten zu Märtyrern stilisiert? Das ist nicht auszuschließen, muss aber riskiert (Hervorhebung, Sky) werden. Denn sonst produziert man “Märtyrer” der anderen Art …”
(U.Herrmann)