Hannes Stein, Ann Coulter und ich

Ann CoulterHannes Stein hat sich netterweise die Mühe gemacht und auf den ihm gewidmeten Beitrag geantwortet. An dieser Stelle soll auf seine Anmerkungen der Reihe nach eingegangen werden.

Zunächst fühlt er sich missverstanden:

Man schiebt dem Diskussionsgegner eine Position unter, die er gar nicht hat, und zerfetzt diese dann nach allen Regeln der Kunst.

Schon der erste Halbsatz ignoriert den Kern des Blog-Eintrags. Was ich am Beitrag von Hannes Stein auszusetzen habe, ist dass er eine Positionierung verweigert - insofern stellt sich auch nicht die Frage, ihm eine Position zu unterstellen, die er gar nicht hat (und diese dann zu zerfetzen).

Dieses Manko wird auch in seinen Anmerkungen deutlich. Stein betont, was er nicht gesagt bzw. geschrieben oder gemeint hat. Genauso wenig sagt er aber, was er mit dem, was er erwähnt hat, aussagen will:

Nirgendwo schreibe ich, Ann Coulter habe deswegen gelegentlich Recht, weil sie gut aussieht. Allerdings muss man die Tatsache, dass sie hübsch ist, allein schon deswegen erwähnen, weil sie als Argument gegen Frau Coulter verwendet wird. (Das Internet ist voll von ziemlich ekelhaften pornografischen Darstellungen von ihr.)

Da hat Stein recht - stellt sich nur die Frage, inwiefern ihm unterstellt wird, er habe so etwas geschrieben. Die Aussage seines zweiten Satzes ist argumentativ nicht nachzuvollziehen. Worum geht es Stein bei der Erwähnung von Coulters hübschem Äußeren? Geht es darum, ihr hübsches Aussehen als Kontrast zum adipösen und körperbehaarten Michael Moore zu betonen? Geht es ihm darum, durch die Erwähnung von Ann Coulters hübschen Aussehen zu verhindert, dass dieses hübsche Aussehen als Argument gegen sie verwendet wird? Oder geht es nur um die Information an sich?

Im nächsten Punkt bekennt sich Stein nochmals dazu, dass er Coulters Behauptung der Kommunistenfreundlichkeit von Amerikas Linksliberalen teilt.

Fuck CommunismZur Illustration dieser Haltung führt Stein nun diese amerikanischen Linksliberalen (die Stalin anhimmelten) und die Roosevelt-Administration an, die Sowjetrussland 1933 diplomatisch anerkannt hat. Ich gehe von der Annahme aus, dass durch das geistig-kulturelle Klima die ethische Fundierung einer Gesellschaft beeinflusst wird, welche sich wiederum (über Wahlen) auf das Handeln der politischen Entscheidungsträger auswirkt. D.h. die Politik folgt der Ethik und nicht umgekehrt. Betrachten wir dazu die Faktenlage: Den größten Stimmenanteil, den die Kommunistische Partei der USA jemals bei Wahlen erzielen konnte, waren 0,26% (!!!) - das war 1932 auf dem Höhepunkt der Großen Depression während der Weltwirtschaftskrise. Wie groß kann bei so einem Wahlergebnis der Einfluss der kommunistenfreundlichen Linksliberalen gewesen sein?

Die erwähnte Kommunistenfreundlichkeit muss sich also auf anderem Weg geäußert haben als durch demokratische Entscheidungsfindungsprozesse. Die von Stein angeführte diplomatische Anerkennung von Sowjetrussland im Jahre 1933 ist korrekt. Das war aber nicht das Ergebnis von linksliberalen Kommunistenfreunden, sondern der Außenhandelsinteressen der US-Wirtschaft. Da die US-Unternehmen zu der Zeit noch keine Markenpiraterie zu fürchten hatten, waren Wirtschaftsbeziehungen zum Klassenfeind überhaupt kein Problem. Vor allem die Agrarunternehmen im konservativen Südosten haben sehr gut an Geschäften mit Sowjetrussland verdient. Da aber außenwirtschaftliches Handeln erschwert wird, wenn auf der staatlichen Ebene z.B. keine Zollregelungen vereinbart werden können, haben die Wirtschaftsverbände und die politischen Repräsentanten (die Gouverneure, Abgeordneten und Senatoren aus den Agrarstaaten) seit den frühen 20er Jahren gefordert, Sowjetrussland diplomatisch anzuerkennen, was 1933 erfolgt ist. Wenn man also die Hauptschuldigen für die Kommunistenfreundlichkeit bei den Linksliberalen ausmacht, schenkt man ihnen mehr Bedeutung als ihnen zusteht.

Wenn Stein auf die Kommunistensympathie vom Vizepräsidenten Henry Wallace verweist (ein ehemaliger Republikaner), hat er eindeutig recht. Dabei sollte dann aber auch erwähnt werden, dass der von Stein geschilderte Gulag-Auftritt von Wallace zu einem Zeitpunkt erfolgte, wo die Demokraten für die Wahlen im gleichen Jahr (1944) bereits Harry Truman als Vizepräsidentschaftskandidaten nominiert hatten. Henry Wallace Kommunistensympathie wurde schon früher immer offensichtlicher und nach einer Amtszeit wurde ihm die Kandidatur verweigert - schließlich trat er sogar aus der Demokratischen Partei aus.

Im übrigen war es auch die Nixon-Administration, die 1973 mitinitiiert hat, National-China aus der UNO zu komplimentieren und stattdessen das massenmordende und kulturrevolutionäre Rot-China aufzunehmen. Weder bei Nixon noch bei Kissinger kann ich linksliberale Anschauungen feststellen.

Die versuchte Nähe von Linksliberalen (wie F.D. Roosevelt) zu Kommunisten-Regimes war im übrigen zu keiner Zeit ausgeprägter als unter Konservativen - obwohl es nicht die Konservativen waren, die der Notwendigkeit unterlagen, im Zuge des Zweiten Weltkrieges eine Allianz mit Kommunisten eingehen zu müssen. Nach der Oktoberrevolution 1917 wurden von der linksliberalen Wilson-Administration sowohl Einwanderer als auch US-Bürger inhaftiert oder nach Russland ausgewiesen, denen eine sozialistische oder kommunistische Einstellung unterstellt wurde (ohne dass man den Betroffenen konkrete Verbrechen nachweisen wollte - es ging, im Zuge des Sedition Act von 1918, nur um Einstellungen und Meinungsäußerungen). Darunter waren u.a. der Präsidentschaftskandidat der Sozialistischen Partei, Eugene V. Debs, der seinen Wahlkampf 1920 aus seiner Gefängniszelle bestreiten musste; und die (anti-leninistische) Anarcho-Kommunistin Emma Goldmann, die 1919 nach Russland ausgewiesen wurde. Die meisten Ausgewiesenen haben die Säuberungen der Stalin-Zeit im übrigen nicht überlebt. Bezeichnenderweise waren es Wilsons konservative Nachfolger (Warren Harding und Calvin Coolidge), die die Inhaftierten wieder freigelassen und den Ausgewiesenen die Rückkehr gestattet hatten.

Bei diesem Thema geht es aber letztendlich darum, dass Coulter ihre politischen (anti-linksliberalen) Ansichten durch ihr politisches Handeln ad absurdum führt:

Nachdem sich der republikanische Abgeordnete Shays aus Connecticut weigerte, für eine Amtsenthebung von Bill Clinton zu stimmen, versuchte Coulter, Shays zu bestrafen und seinem demokratischen Gegenkandidaten zum Sieg zu verhelfen.

Für die kommenden Präsidentschaftswahlen hat Coulter angekündigt, für die säkulare, gottlose und kommunistenfreundliche Hillary Clinton stimmen zu wollen, um John McCain zu verhindern (den sie für zu liberal hält).

Ob jemand recht hat, ist auch eine Frage der moralischen Wahrhaftigkeit. Wie wahrhaftig ist jemand, der den Linksliberalen Kommunistenfreundlichkeit vorwirft, um dann Linksliberale zu wählen, damit Konservative verhindert werden, die nicht konservativ genug sind?

Kommen wir nun zur nächsten Anmerkung, in der Stein “[...]die Frage, warum der Mensch als einziges Tier über einen angeborenen Sprachinstinkt verfügt“, stellt.

Diese von Stein gestellte Frage ist falsch formuliert. Es geht nicht darum, warum sondern ob der Mensch als einziges Tier über einen angeborenen Sprachinstinkt verfügt. Linguisten, Hirnforscher und Biologen haben diese Frage (die Stein als beantwortet voraussetzt) bis heute nicht beantworten können. Ist der Sprachinstinkt ein Geschenk Gottes (und damit das Arbeitsergebnis eines intelligenten Designers)? Oder ist der Sprachinstinkt ein Produkt evolutionärer Anpassung, das sich durch kulturelle und soziale Prägungen entwickelte?

Der Linguist Derek Bickerton behauptete lange Zeit (ähnlich wie Noam Chomsky), der (menschliche) Sprachinstinkt sei eine biologisch determinierte, spezifisch menschliche Fähigkeit - verursacht durch eine zufällige genetische Mutation. Diese Behauptung konnte er nie belegen, stattdessen wurde sie biologisch widerlegt. In seinem Buch Lingua Ex Machina revidiert er seine vorherige Ansicht und äußert sich folgendermaßen:

Die Indizien dafür, dass sich alle Arten, auch der Mensch, durch die natürliche Selektion entwickelt haben, die auf genetischen Variationen aufbaut, ist einfach überwältigend [...].

Um seine Ergebnisse knapp zusammenzufassen: Im Zuge der Evolution hat sich das menschliche Gehirn so entwickelt, dass der Sprung von der Fähigkeit zur Protosprache (die auch bei Tieren vorhanden ist) zur Fähigkeit von syntaktisch strukturierten Sprachen erfolgen konnte. Dieser evolutionäre Intelligenzfortschritt erfolgte durch soziale Faktoren, d.h. durch die Entwicklung menschlicher Handlungen innerhalb sozialer komplexer Beziehungen - also das Zusammenleben in Großgruppen. Die menschliche Sprachfähigkeit entwickelte sich ca. vor 200.000 bis 50.000. In diesem Zeitraum erfolgte zunächst ein Übergang vom Zusammenleben in kleinen familialen Strukturen zu größeren Horden und Clan-Gemeinschaften. Als Folge kam es zu einer Zunahme des Hirnvolumens - bis hin zur kritischen Masse, die die Herausbildung der Sprachfähigkeit ermöglichte. Sowohl nach der Verifikations- als auch nach der Falsifikations-Methode besitzt die Evolutionslehre in dieser Frage Gültigkeit.

Nun ist für mich aber auch nicht erkennbar, inwieweit die spirituell motivierte Abneigung Ann Coulters der Darwinschen Evolutionslehre (die Hannes Stein ausdrücklich nicht teilt - was ich auch zu keinem Zeitpunkt abgestritten habe) direkt oder indirekt einen Hinweis auf offene Fragen in diesem Themenkomplex bieten könnte.

Die von Stein in der nächsten Anmerkung aufgeführten (repräsentativen) Äußerungen von Nicht-Konservativen, welche aber wiederum von der konservativen Ann Coulter nicht geäußert worden sind, gehören tatsächlich in Europa zum Comment. Inwiefern sich die Unsinnigkeit dieser Behauptungen aber dadurch belegen lässt, indem er darauf verweist, dass eine konservative und politisch polarisierende Kolumnistin das alles nicht gesagt hat, bezweifele ich. Genauso wie das Nicht-Äußern dieser Behauptungen nichts an der Wahrnehmung Ann Coulters durch die ihr verständnislos und ablehnend gegenüberstehenden Europäer ändern dürfte.

Ann Coulter hat gegen ihren eigenen Willen nicht nur den Zynismus in Europa deutlich gemacht, sondern etwas anderes (gleichermaßen gegen ihren Willen) viel deutlicher veranschaulicht: Links und Rechts (vor allem Rechtskonservativ und Linksliberal) sind als Kategorien gleichermaßen nichtssagend wie bedeutungslos geworden, weil diese Begriffe moralische Positionen beinhalten, die keine Praxisrelevanz mehr besitzen. Das gilt sowohl für diejenigen, die auf diese Begrifflichkeiten zur Selbstetikettierung zurückgreifen als auch für diejenigen, die sie als Kampfbegriffe zur Beschimpfung von Gegnern zu benutzen versuchen. Auf Ann Coulter trifft beides gleichermaßen zu und sie wird den moralischen Voraussetzungen und Anforderungen der von ihr gewählten Kategorien nicht ansatzweise gerecht.

Um damit zum Ausgang zurückzukommen. Hannes Steins Beitrag ist für mich nicht deshalb kritikwürdig, weil er falsche Positionen bezieht, sondern weil er keine Position bezieht (anders als sonst in seinen Beiträgen). Und diese Nicht-Positionerung macht seine Argumentation gegenstandslos, weil sich keine Schlussfolgerung daraus ergibt, nämlich: inwiefern Amerika merkwürdig ist. Tatsächlich ist Amerika weniger merkwürdig als Europa.

Photo: Jimbo Wales, CC-Lizenz: BY

16 Kommentare

  1. Sky
    Mo, 21. Apr 2008 geschrieben in 15:50 | Permalink

    Man muss ja nicht so zu sagen automatisiert Fr.Coulter, die amerikanischen Evangelikalen und den Papst fortlaufend verdammen. Diese Leute unterscheiden sich doch von harten Linken, Rechten oder unseren bärtigen Freunden bspw. angenehm dadurch, dass sie auch schon mal recht haben. Hier mit der lustigen Schicht Wahrhaftigkeit zu kommen ist etwas übertrieben, Rechts und Links bleiben wohl noch längere Zeit unterscheidbar und eine Pflicht sich (ständig (für Kollege Posener gilt das im Speziellen, LOL)) zu positionieren gibt es noch nicht.

  2. Constantin
    Mo, 21. Apr 2008 geschrieben in 16:12 | Permalink

    Nach DFs “Spießer”-Beiträgen kann man ja nicht einmal mehr Apple- und Bionade-Konsumenten als “Linke” beschimpfen und Spießer als “Rechte” - so ein Mist!;-)

    Das Verdammen überlasse ich lieber Leuten, die an Verdammnis glauben - inwieweit die erwähnten Damen und Herren sich von den roten, braunen oder grünen und violetten Ideologen unterscheiden, ist eine andere Frage (und erst recht, was daran angenehm sein soll). Aber klar kann jeder mal recht haben. So wie ich jetzt recht habe, wenn ich sage, dass es bei mir hier gerade kurz nach 16.00 h MEZ ist.

    Auch an Wahrhaftigkeit ist wenig lustiges dran, wenn man die Maßstäbe, die man als allgemeinverbindlich bei anderen voraussetzt, selber nicht einzuhalten in der Lage ist. Daran sind nicht nur die 68er gescheitert, sondern auch schon ihre Vorläufer und ihre Nachfolger tun es ihnen jetzt wieder gleich.

    Niemand ist zu irgendetwas verpflichtet - wieso sollte dem auch so sein?

  3. Mo, 21. Apr 2008 geschrieben in 16:41 | Permalink

    16:00h MESZ

  4. Constantin
    Mo, 21. Apr 2008 geschrieben in 16:49 | Permalink

    MESZ! Da hat auch DF recht - und nicht nur jetzt mal!

  5. Sky
    Mo, 21. Apr 2008 geschrieben in 17:00 | Permalink

    Noch was zum argumentationstechnischen Teil:
    Beiträge, die anderen Beiträgen gewidmet sind und eher monothematisch Gegenstandslosigkeit erkennen, geraten schnell in Verdacht selbst gegenstandslos zu sein; besser auf jeden Fall der Vorwurf “an der Sache vorbei” zu wurschteln.
    Um beim running joke zu bleiben, mir persönlich sind brainstormingartig gehaltene Beiträge wesentlich lieber als die Besserwisserbeiträge eines Alain Posener. (In der Sache haben übrigens beide Unrecht. :)

  6. Constantin
    Mo, 21. Apr 2008 geschrieben in 17:03 | Permalink

    Unrecht womit? Ob Faschismus oder Sozialismus wiederkommen?

  7. Sky
    Mo, 21. Apr 2008 geschrieben in 21:03 | Permalink

    Die Bärtigen sind das Problem, Rechte und Linke sind zwar unangenehm, aber - wie ich auch gerne nachweisen könnte - im Rahmen der heutigen Kultur. Horstibus und die Jungs von der RAF und so mal ausgenommen.

  8. Constantin
    Mo, 21. Apr 2008 geschrieben in 21:28 | Permalink

    Nachweise sind immer gut - her damit! :-)

  9. Sky
    Mo, 21. Apr 2008 geschrieben in 21:38 | Permalink

    Von Stahl, Schönbohm, PI und “Junge Freiheit” auf der einen Seite und aufrechte Linke (Davon gibts jetzt seit Gysys Vortrag und des Vortrags der Damen von den Jusos doch einige.) deuten schon auf Demokratieverträglichkeit hin, wie ich finde.

    Aber Du kannst den letzten Ali in der letzten Moschee fragen und der wird Dir mit vglw. hoher Wahrscheinlichkeit Sachen erzählen für die man eigentlich hopp gehen sollte. (Ich gebe zu mit Moslems aller Art seit vielen Jahren in Kontakt zu stehen, würg. Natürlich nur pol., grundsätzlich sind die Türken und Perser bspw. schon OK, bei Arabern wäre ich vorsichtiger, LOL.)

  10. Sky
    Mo, 21. Apr 2008 geschrieben in 21:40 | Permalink

    Gemeint war statt po. pers.. Bzw. pers. OK, aber ppo. nicht.

  11. Sky
    Mo, 21. Apr 2008 geschrieben in 21:41 | Permalink

    Korrektur:
    Gemeint war statt pol. pers.. Bzw. pers. OK, aber pol. nicht.

  12. Sky
    Mo, 21. Apr 2008 geschrieben in 21:42 | Permalink

    Gähn.

    Äh, weiterhin viel Erfolg und Grüsse und so, ich versuche mal beim nächsten Lagerfeuer präsent zu sein.

  13. Sven
    Di, 22. Apr 2008 geschrieben in 03:29 | Permalink

    @Tom (vom Beitrag “Duemmlich zweifelnder Stein”)
    “Hannes Stein? Der ist mir nun wirklich zu weit rechts!”

    Rechts? So wie Angela Merkel, oder was? Oder Franz Josef Strauss? Oder Richter Schill? Oder Horst Mahler? Oder ist er gar ein juedischer Franz Schoenhuber?

  14. bevanite
    Di, 22. Apr 2008 geschrieben in 16:05 | Permalink

    “Von Stahl, Schönbohm, PI und “Junge Freiheit” auf der einen Seite und aufrechte Linke (Davon gibts jetzt seit Gysys Vortrag und des Vortrags der Damen von den Jusos doch einige.) deuten schon auf Demokratieverträglichkeit hin, wie ich finde.”

    es gibt ja links und rechts von denen noch einige vertreter (npd/freie kameradschaften und elitentheorie-geprägte nationalkonservative auf der einen, schwarzer block-affine linksautonome auf der anderen seite), bei denen sieht’s mit der demokratieverträglichkeit schon anders aus. und bei den hierzulande lebenden türken und türkischstämmigen mitbürgern ist auch weniger der islam das problem, sondern ein aggressiver türkischer nationalismus.

  15. Sky
    Di, 22. Apr 2008 geschrieben in 16:40 | Permalink

    Gut, dann haben die Moslems ein Problem mit dem Nationalismus, LOL.
    Dann schlagen die eben aus nationalistischen Gründen ihre Frauen, verweigern die Integration, verachten uns und unsere Werte [1], lehnen die moderne Wissenschaftlichkeit ab, denken in “Wir und Sie”-Bildern, lehnen die Wirtschaft (Zinsverbot), die Evolutionslehre sowieso und sind intolerant und schnell beleidigt.

    [1] nicht alle natürlich ;)

  16. Sky
    Di, 22. Apr 2008 geschrieben in 16:42 | Permalink

    Weils gerade passt, unsere “Nationalisten”:
    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,548556,00.html

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