Veranstaltung am 28. April 2008: Steuersouveränität und Steuerkultur

Das Institut für Unternehmerische Freiheit lädt ein:

Botschafter S.D. Prinz Stefan von und zu LiechtensteinProf. Charles Beat Blankart, Finanzwissenschaftler an der Humboldt-Universität zu Berlin und Vorstand des IUF, begrüßt am 28. April 2008 den Prinz von und zu Lichtenstein, den Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin und den Wirtschaftsrechtler Prof. Dr. Dr. Christian Kirchner von der Humboldt-Universität zu Berlin als Referenten zum Thema Steuersouveränität und Steuerkultur in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund.

Die Diskussion über Steuerwettbewerb hat in jüngster Zeit wieder an Intensität zugenommen. In Folge der medienwirksamen Verfolgung prominenter Deutscher stellte die deutsche Bundesregierung speziell den Steuerwettbewerb des Fürstentums Liechtenstein als schädlich und unfair dar.

Im Gegensatz dazu sieht sich Liechtenstein dem Grundsatz verpflichtet, ein internationaler Wirtschaftsstandort und ein international wettbewerbsfähiger Finanzplatz zu sein, der die höchsten Qualitätsnormen erfüllt.

Auch wenn Steuerwettbewerb älter als die Bundesrepublik ist und auch in der Europäischen Union im Grundsatz anerkannt wird, erwarten die Regierung und die Finanzbehörden Deutschlands, dass Liechtenstein seinen Wettbewerbsvorteil aufgibt.

Vor dem Hintergrund, dass Deutschland ein legitimes Interesse an Steuern hat und Liechtenstein ein souveräner Staat ist, stellt sich die Frage, in welchen Verhältnissen Solidarität gegenüber Souveränität stehen sollen. Die Antwort auf diese Frage ist von prinzipieller Bedeutung, da sie die Definition nationaler Souveränität betrifft sowie hilft, im Zeitalter der Globalisierung die Steuerpolitik zu definieren, die Fortschritt und steigenden Wohlstand begünstigt.

Wir würden uns freuen, Sie am 28. April begrüßen zu dürfen. Programmdetails und Anmeldung hier.

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