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	<title>Kommentare zu: Je christlicher, desto gebärfreudiger (?)</title>
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	<description>„Ich schaute in seine Augen und sah drei Buchstaben - KGB.“ – John McCain über Putin</description>
	<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 08:21:24 +0000</pubDate>
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		<title>Von: euckenserbe</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/04/24/je-christlicher-desto-gebahrfreudiger/#comment-8606</link>
		<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 09:09:38 +0000</pubDate>
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		<description>Jetzt geht es um Details. 
1. Wenn es ein Bürgergeld gibt, kommt der Staat seiner grundgesetzlichen Verpflichtung zur Sicherung der Existenz nach. Wenn ein Rentner Bürgergeld bekommt, kann der Anspruch aus der Rentenkasse oder der Arbeitslosenversicherung um diesen Betrag gekürzt werden. So können Renten- und Arbeitslosenversicherung privatisiert werden. Die Pflichtbeiträge sinken auf von 40 auf unter 20 %. Durch die Reduzierung der Arbeitskosten um 10-20% wächst der Anreiz neue Arbeitsplätze zu schaffen, massiv. Die höheren Kosten für den Fiskus werden so durch höhere Einnahmen kompensiert. 
2. Negative Einkommenssteuer und Bürgergeld sind ja im Grunde das gleiche. Es geht hier um die Gestaltung des Übergangs. Da sind wir uns im Ziel wohl einig, zur Arbeit zu animieren. Also muß der Steuerfreibetrag in etwa das Doppelte des Bürgergeldes ausmachen. Gleichzeitig müßte beim Zuverdienst bis zu diesem Steuerfreibetrag eine Art negative Kompression greifen: Die ersten 100 € bleiben beim Empfänger, von den nächsten werden 125 € ab</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt geht es um Details.<br />
1. Wenn es ein Bürgergeld gibt, kommt der Staat seiner grundgesetzlichen Verpflichtung zur Sicherung der Existenz nach. Wenn ein Rentner Bürgergeld bekommt, kann der Anspruch aus der Rentenkasse oder der Arbeitslosenversicherung um diesen Betrag gekürzt werden. So können Renten- und Arbeitslosenversicherung privatisiert werden. Die Pflichtbeiträge sinken auf von 40 auf unter 20 %. Durch die Reduzierung der Arbeitskosten um 10-20% wächst der Anreiz neue Arbeitsplätze zu schaffen, massiv. Die höheren Kosten für den Fiskus werden so durch höhere Einnahmen kompensiert.<br />
2. Negative Einkommenssteuer und Bürgergeld sind ja im Grunde das gleiche. Es geht hier um die Gestaltung des Übergangs. Da sind wir uns im Ziel wohl einig, zur Arbeit zu animieren. Also muß der Steuerfreibetrag in etwa das Doppelte des Bürgergeldes ausmachen. Gleichzeitig müßte beim Zuverdienst bis zu diesem Steuerfreibetrag eine Art negative Kompression greifen: Die ersten 100 € bleiben beim Empfänger, von den nächsten werden 125 € ab</p>
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		<title>Von: Constantin</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/04/24/je-christlicher-desto-gebahrfreudiger/#comment-8605</link>
		<dc:creator>Constantin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 09:03:44 +0000</pubDate>
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		<description>@beer7 und euckenserbe
Ihr habt recht - und durch eure Argumentation habt ihr das Grundproblem aufgezeigt. Wir rechnen hier jetzt munter hin und her, wer wann wie hohe Belastungen hat und von wo nach wo Transferzahlungen erfolgen. An dieser Rechnerei scheitern alle Planwirtschaftsmodelle und u.a. deswegen (aber auch aus moralischen Gründen) ist das jetzige Transfersystem für mich nicht akzeptabel.

P.S. "Auch der Kinderlose war mal Kind und hat dieselben Leistungen “erhalten” wie jetzt die Kinder “anderer Leute”." - Das stimmt so nicht zwangsläufig. Wieviel Kindergeld hast du damals für erhalten und wieviel Kindergeld bekommen Kinder heute? Ich habe damals ca. 40 DM/Monat bekommen, heute sind es 154 EUR.

Ganz abgesehen davon, wären wir bei so einer Aufrechnung wieder bei der Funktionsweise eines Schneeballsystems.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@beer7 und euckenserbe<br />
Ihr habt recht - und durch eure Argumentation habt ihr das Grundproblem aufgezeigt. Wir rechnen hier jetzt munter hin und her, wer wann wie hohe Belastungen hat und von wo nach wo Transferzahlungen erfolgen. An dieser Rechnerei scheitern alle Planwirtschaftsmodelle und u.a. deswegen (aber auch aus moralischen Gründen) ist das jetzige Transfersystem für mich nicht akzeptabel.</p>
<p>P.S. &#8220;Auch der Kinderlose war mal Kind und hat dieselben Leistungen “erhalten” wie jetzt die Kinder “anderer Leute”.&#8221; - Das stimmt so nicht zwangsläufig. Wieviel Kindergeld hast du damals für erhalten und wieviel Kindergeld bekommen Kinder heute? Ich habe damals ca. 40 DM/Monat bekommen, heute sind es 154 EUR.</p>
<p>Ganz abgesehen davon, wären wir bei so einer Aufrechnung wieder bei der Funktionsweise eines Schneeballsystems.</p>
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		<title>Von: Constantin</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/04/24/je-christlicher-desto-gebahrfreudiger/#comment-8604</link>
		<dc:creator>Constantin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 08:54:23 +0000</pubDate>
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		<description>@euckenserbe
So eine negative Einkommenssteuer gefällt mir auch sehr gut. Allerdings halte ich sie für Deutschland für problematisch. Wer die negative Einkommenssteuer erhält und dazuverdient, der bekommt nicht nur den Steuertransfer gekürzt, sondern kommt auch früher oder später (je nachdem wie breit dieser Tarifbereich ausgestaltet ist) in den Bereich wo darüber hinaus Steuern gezahlt werden müssen. Bei einer abhängigen Beschäftigung kommen zur Transferkürzung und zur Steuerzahlung noch die Sozialversicherungsbeiträge von knapp 20% hinzu. D.h. im "Übergangsbereich" wäre die relative und absolute Grenzbelastung sehr hoch. Stellt sich dann die Frage, ob der Nettoverdienst dann noch hoch genug wäre, dass man für diesen Nettoverdienst noch arbeiten möchte (z.B. bei einem Bruttoverdienst von 3 EUR).

Da wäre dann sogar ich für ein einheitliches Bürgergeld von 400 EUR (für jeden, d.h. auch für Kinder). Alles was darüber hinaus verdient wird, wird mit einem einheitlichen Satz (ohne Freibetrag) besteuert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@euckenserbe<br />
So eine negative Einkommenssteuer gefällt mir auch sehr gut. Allerdings halte ich sie für Deutschland für problematisch. Wer die negative Einkommenssteuer erhält und dazuverdient, der bekommt nicht nur den Steuertransfer gekürzt, sondern kommt auch früher oder später (je nachdem wie breit dieser Tarifbereich ausgestaltet ist) in den Bereich wo darüber hinaus Steuern gezahlt werden müssen. Bei einer abhängigen Beschäftigung kommen zur Transferkürzung und zur Steuerzahlung noch die Sozialversicherungsbeiträge von knapp 20% hinzu. D.h. im &#8220;Übergangsbereich&#8221; wäre die relative und absolute Grenzbelastung sehr hoch. Stellt sich dann die Frage, ob der Nettoverdienst dann noch hoch genug wäre, dass man für diesen Nettoverdienst noch arbeiten möchte (z.B. bei einem Bruttoverdienst von 3 EUR).</p>
<p>Da wäre dann sogar ich für ein einheitliches Bürgergeld von 400 EUR (für jeden, d.h. auch für Kinder). Alles was darüber hinaus verdient wird, wird mit einem einheitlichen Satz (ohne Freibetrag) besteuert.</p>
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	<item>
		<title>Von: euckenserbe</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/04/24/je-christlicher-desto-gebahrfreudiger/#comment-8564</link>
		<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 13:07:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fdog.wordpress.com/?p=2522#comment-8564</guid>
		<description>Ich w i l l, dass Kinder nicht schlechter gestellt werden als nicht arbeitende Ehefrauen! Die Steuerlast eines Haushaltes sollte sich nach der Anzahl der dort lebenden Köpfe richten. Darüber hinaus hat Deine Rechnung ein paar Schwierigkeiten: 
1. Ist der Kinderlose verheiratet oder verpartnert, fällt er unters Ehegattensplitting. Arbeitet einer der beiden nicht, ist die Belastung deutlich geringer. 
2. I.B. auf die Hartz-IV Familie sind nur die Zahlungen Subventionen, die wegen der Existenz der Kinder und nicht wegen der Existenz der Eltern geleistet werden. Und das sind im Regelfall maximal 400 € pro Kind. 
3. Der überwiegende Anteil der Kinder wächst aber nicht in Hartz IV Familien auf, sondern in Familien, in denen Einkommen erzielt wird. Hier wird üblicherweise i.W. Kindergeld oder ein entsprechender Steuerfreibetrag fällig. Auf die Sozialversicherung hat das keinen Einfluß. Lediglich im Bereich der ges. Krankenkasse gibt es eine gewiße Subvention, wenn die Kasse für ärztliche Leistungen aufkommt. Die dürften jedoch deutlich unter den Kosten für Frauen oder ältere Menschen liegen. 
4. Auch der Kinderlose war mal Kind und hat dieselben Leistungen "erhalten" wie jetzt die Kinder "anderer Leute". 
Ich präferiere allerdings ein anderes Modell. Proportionale Steuer mit Freibetrag auf der Höhe des Existenzminimums pro Kopf und Transfer einer negativen Einkommenssteuer, wenn dieses Existenzminum nicht aus eigener Kraft erreicht wird. In Kombination mit einer Anreize schaffenden negativen Progression der richtige und einfache Weg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich w i l l, dass Kinder nicht schlechter gestellt werden als nicht arbeitende Ehefrauen! Die Steuerlast eines Haushaltes sollte sich nach der Anzahl der dort lebenden Köpfe richten. Darüber hinaus hat Deine Rechnung ein paar Schwierigkeiten:<br />
1. Ist der Kinderlose verheiratet oder verpartnert, fällt er unters Ehegattensplitting. Arbeitet einer der beiden nicht, ist die Belastung deutlich geringer.<br />
2. I.B. auf die Hartz-IV Familie sind nur die Zahlungen Subventionen, die wegen der Existenz der Kinder und nicht wegen der Existenz der Eltern geleistet werden. Und das sind im Regelfall maximal 400 € pro Kind.<br />
3. Der überwiegende Anteil der Kinder wächst aber nicht in Hartz IV Familien auf, sondern in Familien, in denen Einkommen erzielt wird. Hier wird üblicherweise i.W. Kindergeld oder ein entsprechender Steuerfreibetrag fällig. Auf die Sozialversicherung hat das keinen Einfluß. Lediglich im Bereich der ges. Krankenkasse gibt es eine gewiße Subvention, wenn die Kasse für ärztliche Leistungen aufkommt. Die dürften jedoch deutlich unter den Kosten für Frauen oder ältere Menschen liegen.<br />
4. Auch der Kinderlose war mal Kind und hat dieselben Leistungen &#8220;erhalten&#8221; wie jetzt die Kinder &#8220;anderer Leute&#8221;.<br />
Ich präferiere allerdings ein anderes Modell. Proportionale Steuer mit Freibetrag auf der Höhe des Existenzminimums pro Kopf und Transfer einer negativen Einkommenssteuer, wenn dieses Existenzminum nicht aus eigener Kraft erreicht wird. In Kombination mit einer Anreize schaffenden negativen Progression der richtige und einfache Weg.</p>
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	<item>
		<title>Von: beer7</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/04/24/je-christlicher-desto-gebahrfreudiger/#comment-8562</link>
		<dc:creator>beer7</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 12:41:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fdog.wordpress.com/?p=2522#comment-8562</guid>
		<description>Sach mal Cosntantin, ist das nicht ein bisschen schraeg, einen Durchschnittsverdiener mit einem arbeitslosen Paar mit zwei Kindern zu vergleichen? Sind eigentlich Familien mit Kindern ueberdurchschnittlich  Hartz IV Empfaenger? 

Wieviel bekommt ein kinderloses Paar bei Hartz IV? Weiviel Geld bleibt einer 4-koepfigen Familie, bei der beide Eltern einen Durchschnittsverdienst haben, nachdem die Kosten fuer Kinderbetreuung abgezogen wurden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sach mal Cosntantin, ist das nicht ein bisschen schraeg, einen Durchschnittsverdiener mit einem arbeitslosen Paar mit zwei Kindern zu vergleichen? Sind eigentlich Familien mit Kindern ueberdurchschnittlich  Hartz IV Empfaenger? </p>
<p>Wieviel bekommt ein kinderloses Paar bei Hartz IV? Weiviel Geld bleibt einer 4-koepfigen Familie, bei der beide Eltern einen Durchschnittsverdienst haben, nachdem die Kosten fuer Kinderbetreuung abgezogen wurden?</p>
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	<item>
		<title>Von: Constantin</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/04/24/je-christlicher-desto-gebahrfreudiger/#comment-8560</link>
		<dc:creator>Constantin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 12:27:40 +0000</pubDate>
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		<description>Die Eltern (zumindest aber die Mutter) haben sich freiwillig für das Kind entschieden und damit auch für die Kosten, die damit verbunden sind. Der Kinderlose, der relativ und absolut mehr Steuern zahlen (und relativ höhere Lebenshaltungskosten aufwenden) muss als eine Familie mit Kindern, hat diese Entscheidungsfreiheit nicht.

Das Beispiel dazu haben wir ja oft genug angeführt. Ein unverheirateter, kinderloser Durchschnittsverdiener (also jemand, der alles andere als arm ist) hat einen Bruttoverdienst von ca. 2200,-- EUR. Davon zahlt er Steuern und Sozialversicherung, so dass er netto bei ca. 1500,-- EUR ist (dazu zahlt der Arbeitgeber seinen Anteil von über 400,-- EUR an den Staat). Eine Hartz-IV-Familie mit zwei Kindern (und zwei Elternteilen) kommt auf 2000,-- EUR (brutto für netto). D.h. unser Durchschnittsverdiener zahlt mit seinen Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen das Kindergeld, das Elterngeld, das Erziehungsgeld, die Schulen, Krippen, die Kranken- und Pflegeversicherung für die Kinder anderer Leute und die Rentenleistungen und die Kranken- und Pflegeversicherung für die Rentner und das ALG II (inklusive Sozialversicherung) für die aktuellen Arbeitslosen.

Die Betrachtung "ohne Altersdiskriminierung" ist völlig zutreffend. Nur ist es gerade die "Alterdiskriminierung", die als Begründung für die Umverteilungsströme herangezogen wird. (Ich würde die Altersdiskriminierung auch gerne weg lassen und gleich in Rente gehen;-))

Um es zusammenzufassen: Sowohl im Quer- als auch im Längsschnitt wird hin und her umverteilt. Das beste ist, man streicht alles weg (und führt eine proportionale EInkommenssteuer ohne Freibetrag ein), dann hat niemand mehr Grund, sich zu beklagen (weder Eltern noch Kinderlose).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Eltern (zumindest aber die Mutter) haben sich freiwillig für das Kind entschieden und damit auch für die Kosten, die damit verbunden sind. Der Kinderlose, der relativ und absolut mehr Steuern zahlen (und relativ höhere Lebenshaltungskosten aufwenden) muss als eine Familie mit Kindern, hat diese Entscheidungsfreiheit nicht.</p>
<p>Das Beispiel dazu haben wir ja oft genug angeführt. Ein unverheirateter, kinderloser Durchschnittsverdiener (also jemand, der alles andere als arm ist) hat einen Bruttoverdienst von ca. 2200,&#8211; EUR. Davon zahlt er Steuern und Sozialversicherung, so dass er netto bei ca. 1500,&#8211; EUR ist (dazu zahlt der Arbeitgeber seinen Anteil von über 400,&#8211; EUR an den Staat). Eine Hartz-IV-Familie mit zwei Kindern (und zwei Elternteilen) kommt auf 2000,&#8211; EUR (brutto für netto). D.h. unser Durchschnittsverdiener zahlt mit seinen Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen das Kindergeld, das Elterngeld, das Erziehungsgeld, die Schulen, Krippen, die Kranken- und Pflegeversicherung für die Kinder anderer Leute und die Rentenleistungen und die Kranken- und Pflegeversicherung für die Rentner und das ALG II (inklusive Sozialversicherung) für die aktuellen Arbeitslosen.</p>
<p>Die Betrachtung &#8220;ohne Altersdiskriminierung&#8221; ist völlig zutreffend. Nur ist es gerade die &#8220;Alterdiskriminierung&#8221;, die als Begründung für die Umverteilungsströme herangezogen wird. (Ich würde die Altersdiskriminierung auch gerne weg lassen und gleich in Rente gehen;-))</p>
<p>Um es zusammenzufassen: Sowohl im Quer- als auch im Längsschnitt wird hin und her umverteilt. Das beste ist, man streicht alles weg (und führt eine proportionale EInkommenssteuer ohne Freibetrag ein), dann hat niemand mehr Grund, sich zu beklagen (weder Eltern noch Kinderlose).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: euckenserbe</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/04/24/je-christlicher-desto-gebahrfreudiger/#comment-8556</link>
		<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 10:00:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fdog.wordpress.com/?p=2522#comment-8556</guid>
		<description>Nicht der Kinderlose "sponsert" die Kinder, sondern die Eltern. Sie geben bis zur Beendigung ein ordentliches Vermögen für Aufzucht und Ausbildung aus, das von Freibeträgen und Vergünstigungen nicht aufgehoben wird. 

Betrachtet man Kinder ohne Altersdiskriminierung, so stellt sich die Frage, warum der Steuerfreibetrag für ein Kind niedriger ist als für einen nicht-verdienenden Ehepartner. Und warum das Kind kein Wahlrecht hat. Auch die Ansprüche auf Hartz IV und Sozialhilfe sind niedriger. Und ist das erwachsene Kind so dumm, sich als abhängig Beschäftigter einfangen zu lassen, zahlt er mit seinem Rentenversicherungs- und Krankenversicherungsbeitrag für die Alten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht der Kinderlose &#8220;sponsert&#8221; die Kinder, sondern die Eltern. Sie geben bis zur Beendigung ein ordentliches Vermögen für Aufzucht und Ausbildung aus, das von Freibeträgen und Vergünstigungen nicht aufgehoben wird. </p>
<p>Betrachtet man Kinder ohne Altersdiskriminierung, so stellt sich die Frage, warum der Steuerfreibetrag für ein Kind niedriger ist als für einen nicht-verdienenden Ehepartner. Und warum das Kind kein Wahlrecht hat. Auch die Ansprüche auf Hartz IV und Sozialhilfe sind niedriger. Und ist das erwachsene Kind so dumm, sich als abhängig Beschäftigter einfangen zu lassen, zahlt er mit seinem Rentenversicherungs- und Krankenversicherungsbeitrag für die Alten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Constantin</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/04/24/je-christlicher-desto-gebahrfreudiger/#comment-8555</link>
		<dc:creator>Constantin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 09:08:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fdog.wordpress.com/?p=2522#comment-8555</guid>
		<description>Um zum Thema zurückzukommen. Die dargestellte Studie bezieht sich nur auf (ausgewählte) christliche Konfessionen. Andere Religionen wurden nicht untersucht. So  wurde z.B. auch nicht erhoben, ob es eine Korrelation zwischen (gewollter und/oder realisierter) Kinderzahl und Anzahl der angebeten Götter gibt, d.h. eine Erörterung der Frage, ob die Anhänger polytheistischer Religionen (wie z.B. des Hinduismus, wo die einzelnen Gottheiten auch einzelne - von den anderen Gottheiten unterscheidbare - Wertesysteme repräsentieren) sich im Bevölkerungswachstum von Anhängern monotheistischer Religionen signifikant unterscheiden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um zum Thema zurückzukommen. Die dargestellte Studie bezieht sich nur auf (ausgewählte) christliche Konfessionen. Andere Religionen wurden nicht untersucht. So  wurde z.B. auch nicht erhoben, ob es eine Korrelation zwischen (gewollter und/oder realisierter) Kinderzahl und Anzahl der angebeten Götter gibt, d.h. eine Erörterung der Frage, ob die Anhänger polytheistischer Religionen (wie z.B. des Hinduismus, wo die einzelnen Gottheiten auch einzelne - von den anderen Gottheiten unterscheidbare - Wertesysteme repräsentieren) sich im Bevölkerungswachstum von Anhängern monotheistischer Religionen signifikant unterscheiden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Constantin</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/04/24/je-christlicher-desto-gebahrfreudiger/#comment-8554</link>
		<dc:creator>Constantin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 09:01:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fdog.wordpress.com/?p=2522#comment-8554</guid>
		<description>Guten Morgen Beer7,

"Und was ist mit den Renten, die die Kinder anderer Leute auch fuer Kinderlose erarbeiten?"

Zunächst mal ist es so, dass Kinder weder Steuern noch Sozialversicherungsbeiträge bezahlen. D.h. der Kinderlose sponsert erstmal die Kinder gewungenermaßen. - Wenn man nun argumentiert,  der Kinderlose würde im Rentenalter dann Rentenzahlungen (gemäß der von ihm durch seine eigenen Beitragszahlungen erworbenen Anwartschaften) erhalten, die wiederum aus den Beitragszahlungen der Kinder anderer Leute gezahlt werden (sofern diese nicht arbeitslos sind), dann beschreibt man damit ziemlich exakt den Schneeballsystem-Charakter der staatlichen Rentenversicherung. Aus guten Grund sind in vielen Rechtsstaaten Schneeballsystem-Spiele sittenwidrig (in Deutschland im BGB formuliert). Wenn man nun versucht, zu rechtfertigen, dass Kinder als potenzielle Rentenversicherungsbeitragszahler finanziell gesponsert werden sollten, dann definiert man die Familienpolitik zum Bestandteil dieses Schneeballsystems und gesteht damit die Sittenwidrigkeit der Familienpolitik ein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen Beer7,</p>
<p>&#8220;Und was ist mit den Renten, die die Kinder anderer Leute auch fuer Kinderlose erarbeiten?&#8221;</p>
<p>Zunächst mal ist es so, dass Kinder weder Steuern noch Sozialversicherungsbeiträge bezahlen. D.h. der Kinderlose sponsert erstmal die Kinder gewungenermaßen. - Wenn man nun argumentiert,  der Kinderlose würde im Rentenalter dann Rentenzahlungen (gemäß der von ihm durch seine eigenen Beitragszahlungen erworbenen Anwartschaften) erhalten, die wiederum aus den Beitragszahlungen der Kinder anderer Leute gezahlt werden (sofern diese nicht arbeitslos sind), dann beschreibt man damit ziemlich exakt den Schneeballsystem-Charakter der staatlichen Rentenversicherung. Aus guten Grund sind in vielen Rechtsstaaten Schneeballsystem-Spiele sittenwidrig (in Deutschland im BGB formuliert). Wenn man nun versucht, zu rechtfertigen, dass Kinder als potenzielle Rentenversicherungsbeitragszahler finanziell gesponsert werden sollten, dann definiert man die Familienpolitik zum Bestandteil dieses Schneeballsystems und gesteht damit die Sittenwidrigkeit der Familienpolitik ein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sky</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/04/24/je-christlicher-desto-gebahrfreudiger/#comment-8552</link>
		<dc:creator>Sky</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 07:39:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fdog.wordpress.com/?p=2522#comment-8552</guid>
		<description>Ich wiederhole noch einmal meine These: Feste Wertesysteme, die also vglw. ungefährdet erscheinen, begünstigen die Geburtenrate. Auch im Nachhinein finde ich diese Folgerung ganz gut belegt.
(Ich habe nichts gegen Religion, respektiere bspw. Christen-, Judentum Buddhismus und respektierte den Islam. Letztgenannter hat meinen Respekt also verloren.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wiederhole noch einmal meine These: Feste Wertesysteme, die also vglw. ungefährdet erscheinen, begünstigen die Geburtenrate. Auch im Nachhinein finde ich diese Folgerung ganz gut belegt.<br />
(Ich habe nichts gegen Religion, respektiere bspw. Christen-, Judentum Buddhismus und respektierte den Islam. Letztgenannter hat meinen Respekt also verloren.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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