In vielen Zusammenhängen haben sich ritualisierte Gruppenhandlungen über Jahrzehnte nicht nur verstetigt und verfestigt, sondern sogar verstärkt und institutionalisiert. So auch zur Stunde an der Humboldt Universität in Berlin, wo (National-)Sozialisten von “rechts” einen Kongress von (Inter-/National-)Sozialisten von “links” zu stören versuchen. Name der Operation: Konservativ-Subversive Aktion
Die gegenseitige Inspiration von “Linken” und “Rechten” findet sich im gesamten politischen Spektrum, was sich über diese beiden Positionierungen erstreckt. Ob es nun rote Flaggen mit Runen und rote Flaggen mit irgendwelchen Werkzeugen sind - oder ob es die Formierung von paramilitärischen Gruppen wie SA und Rotfrontkämpferbund ist (in der neueren Zeit: “Autonome” und “Freie Kameradschaften”). Aktuell findet an der Humboldt-Uni eine “direkte Aktion” statt, die von den nationalkonservativen Medien “Junge Freiheit”, “Blaue Narzisse” und “Sezession” unterstützt und publizistisch begleitet wird. Dabei soll es den selbsternannten “Neuen Rechten” darum gehen, gegen einen 68er-Kongress zu protestieren.
Beim Lesen des Blogs gewinnt man zu recht den Eindruck, die gleiche Massenpsychose, die (nach Helmut Schmidt) die 68er zu ihren Ansichten und Handlungen motiviert hat, hat auch ihre Volksgesinnungsgenossen vom rechten Flügel erfasst. Man erfreut sich in kindisch-kindlicher Unbedarftheit:
Bisher, 9,11 Uhr
Wir haben am Balkon und den Fenstern zum Innenhof unsere Großbanner angebracht und hunderte Aufkleber und Plakate angebracht. Götz Kubitschek verlas über Megaphon die Forderung der Konservativ-Subversiven Aktion nach einem Abbruch des 68er-Kongresses.
Oder in der Jungen Freiheit:
Mitglieder der “Konservativ-Subversiven Aktion” haben das Podium des Berliner 68er-Kongresses besetzt.
In der Pressemitteilung wird dann auch nochmal der moralische Anspruch betont:
Die Konservativ-Subversive Aktion spricht dem Kongreß jedes Recht ab, über eine menschliche Zukunft Deutschlands und der Welt zu debattieren. Denn die Ikonen der 68er und der aktuellen Linksradikalen sind unmenschliche Massenmörder.
Auch hier gehen die Nationalkonservativen in ihrem Bemühen weiter, die Betroffenheit zu entdecken und ihre eigene Political Correctness zu erfinden (National Correctness, o.ä.!?).
Wer heute den Brückentag freigenommen hat und vor Ort ist, kann es sich ja mal antun, und die subversiven Damen und Herren in freier Wildbahn betrachten.



23 Kommentare
Eine Aktion, vermutlich geboren aus der schieren Verzweiflung über den Durchmarsch der “originalen” 68er zur totalen Herrschaft auf allen Kanälen, und der eigenen totalen Marginalisierung.
Menschlich allemal verständlich. Nur - die “68er” kritisieren, aber deren Methoden adaptieren?
Weitere Vermutung: man ist dort nach Jahren des folgenlosen Debattierens, Schreibens und Verlegens zu der These gekommen: es geht leider nicht anders als durch Übernahme der Methoden der so sehr viel erfolgreicheren Konkurrenz.
Allerdings - ja, diese 68er-Methoden waren letztlich erfolgreich - damals. Ob sie das heutzutage erneut sein können? Erhebliche Zweifel.
ist angesichts der präsenz von leuten wie oberlercher, röhl oder mahler (die alle von links- nach rechtsaußen gewechselt sind) nicht so verwunderlich. schon peinlich, wie immer mehr leute meinen, gegen irgendwelche 68er-windmühlen kämpfen zu müssen. können die nicht mal langsam in der gegenwart ankommenm, in der es nunmal keine diskurshoheit der “68er” gibt? der konservatismus gibt sich mal wieder so, wie schon oft in der deutschen geschichte: weinerlich und kulturpessimistisch.
Gute Aktion!
@bevanite
Die 68er haben noch die Diskurshoheit! Wie kannst Du dir sonst erklären, dass heute in den Medien steht, RECHTE seien für die Krawalle am 1. Mai verantwortlich????
Auch diesen Kommentar vom “organisator” habe ich freigegeben.
Um auf seine Frage zu antworten: In den Printmedien konnte ich nichts davon lesen, dass “Rechte” für die Krawalle verantwortlich seinen (wobei ich mich auch nur auf linksanarchistische Medien wie “Die Welt” etc. beschränke). Zu Medien wie RTL2 etc. (die “organisator” konsumiert), kann ich nichts sagen.
@Constantin
Wirklich, sehr lustig! Schau mal hier http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2008/05/02/linke-zerlegen-innenstadte-und-die-medien-lugen-wieder-gegen-rechts/ und beachte die Links u.A. zu Spiegel Online.
Aber Danke, dass Du dem Spiegel damit das Niveau von RTL2 attestiert hast.
Da du so auf Meinungsfreiheit stehst - dazu gehört auch, dass es zahlreiche Medien gibt, die unterschiedlich ausgerichtet sind (sei es nun aus politischen Anschauungen oder aus “verkaufsfördernden” Motivationen). Wenn dir SPON nicht gefällt, steht es dir völlig frei, SPON zu ignorieren und andere Medien zu nutzen, die (nach deiner Ansicht) korrekt berichten.
Von “den Medien” oder “der Diskurshoheit der 68er” kann keine Rede sein - damit würde man “die 68er” wichtiger machen, als sie jemals gewesen sind.
Ja, wenn man die JF nicht mitrechnet, bewegen sich aber alle Medien in einem Bereich, in dem ´68 quasi Normal-Null darstellt. Von dort ausgehend gibt es natürlich Abweichungen, aber diese brechen keine von ´68 aufgestellten Tabus.
“damit würde man “die 68er” SIE wichtiger machen, als sie jemals gewesen sind.”
Herzliches Beileid…
Und wer wird von wem daran gehindet, diese “Tabus” aufzubrechen? Gründet doch eine “rechts-alternative” Zeitung (wenn die JF nicht ausreicht). Das ist Kapitalismus (auch wenn Kapitalismus für “Rechte” nicht akzeptabel ist).
@Constantin
Ach, Du musst noch viel lernen… Nimm dir mal den Mügelner Bürgermeister zum Beispiel. Der hat das Maul aufgemacht und die Wahrheit gesagt. Man hat ja gesehen, wie er ´runtergeputzt wurde. Und es gibt ja die alternativen Medien, aber wie der Fall Krause in Thüringen zeigt, sind die eine schwere Hypothek, wenn man damit in Verbindung gebracht wird.
Im Übrigen bin ich als einer von wenigen Rechten kein Antikapitalist.
Was ist denn mit dem Mügelner Bürgermeister? Die Medien, die ihn “runtergeputzt” haben, haben von ihrem Recht auf Pressefreiheit Gebrauch gemacht. Er wiederum wird nicht von den Medien gewählt, sondern von den wahlberechtigten Bürgern. Es steht ihm völlig frei, seine Meinung zu äußern und sich zur Wahl zu stellen. Die Wähler haben dann zu entscheiden.
Was die Vermutung des Antikapitalismus angeht - das habe ich aus der Äußerung geschlossen, dass du die zitierten “Kommentare” als “inhaltlich richtig” bezeichnet hattest. Dabei war u.a.:
Sofie- nationale Sozialistin meint:
02.05.2008, 15:09 Uhr
nix mehr zu diskutieren. Jetzt wird mit aller härte Front gemacht gegen Kapitalismus und Kommunismus. Die Wende wird nun auf der Strasse ausfochten.
Weg mit Kapitalisten!
Weg mit Kommunisten!
Raus mit den Ausländern!
Mein Herz brennt vor Wut!
1. Stimmt. Aber wenn die freie Presse eine gleichgeschaltete ist, ist “Pressefreiheit” eine hohle Phrase.
2. Das bezog sich auf das Thema “Presse”, nicht auf das Thema Kapitalismus. Und von nationalen Sozialisten halte ich nicht viel, die wären teilweise bei der Linken besser aufgehoben - daher “inhaltlich richtig”.
Es gibt nach deiner Ansicht (ich unterstelle es mal) zu wenig “rechte” Zeitungen. Dann liegt es daran, dass es bis jetzt “zu wenig” rechte Zeitungen geschafft haben, ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln.
Wo und in welcher Form findet denn “Gleichschaltung” statt?
1. Die Finanzierung ist natürlich schwierig, da Werbekunden von der Antifa belästigt werden. Das passiert sogar Werbekunden von PI, welches sich ja selbst noch nichtmal als rechts sieht.
2. Siehe Eva Herman: Sie hat das Thema angesprochen, und schon haben alle Medien wie auf Befehl auf ihr herumgehackt und alle haben unisono betont: Wir sind nicht gleich(geschaltet). Fällt dir was auf?
Werbekunden der FTD, Capital oder managermagazin werden auch von attac “belästigt”. Wem hat es geschadet?
Wer hat denn “alle” Medien gleichgeschaltet? Mir fällt nur die Parallelität zu den 68ern auf, die auch die Schimäre aufgebaut hatten, “die Springer-Presse” hätte “alles” gleichgeschaltet.
@Constantin
1. Den Werbekunden dieser Magazine kann man aber nicht vorwerfen, dass sie rechtsradikal/extrem sind. Folglich sind dort “Outings” wenig wirksam.
2. Ähem… Schon mal was vom “Marsch durch die Institutionen” gehört?
Wenn Werbekunden keine “Geschäftsbeziehung” mit einem rechtsradikalen Blatt eingehen möchten, dann ist es deren Entscheidung, die niemand zu verurteilen hat. Es hat sonst absolut niemand zu entscheiden.
Wenn eine rechtsradikale Zeitung keine Werbekunden findet, dann muss sie mehr Leser werben und/oder das Blatt zu einem höheren Preis verkaufen.
Gelingt das alles nicht (wonach es jetzt aussieht), dann gibt es einfach keinen Markt für rechtsradikale Blätter. Schilcht und ergreifend.
Der Marsch durch die Institutionen: Vom Hörsaal in den öffentlichen Dienst und dann in die Pension (wo sie jetzt angekommen sind). Schön - sollen sie doch…was soll mir das jetzt sagen, dass ich davon gehört habe?
Ist irgendwie immer das Gleiche: Antifas sehen überall Faschisten - vor allem dort, wo keine sind. Antilinke sehen überall eine linke Hegemonie/Verschwörung/durchmarschierte Institutionen etc., wo nichts ist.
Also wer auch nur eine Sekunde seiner Zeit darauf verwendet, über solche “Verschwörungen” nachzudenken, der verschwendet seine Zeit und sollte lieber lernen bzw. arbeiten. Aber solche Versager, die das Lernen und Arbeiten außen vor lassen und sich lieber Verschwörungstheorien ausmahlen, beklagen sich dann, dass sie es wegen der Political Correctness zu nichts gebracht haben.
Lieber Constantin,
Du bist aber wirklich sehr naiv. Die Versuche eine Zeitung wie die Junge Freiheit zu erledigen, liefen auf allen Ebenen und schlossen terroristische Maßnahmen ausdrücklich mit ein. Man hat der Zeitung auf öffentlichen Druck hin das Girokonto gekündigt, die Druckerei in Brand gesteckt, ist in die Redaktion eingebrochen und hat diese verwüstet, man hat Anzeigenkunden unter Druck gesetzt, und mit terroristischen Maßnahmen gedroht usw., man hat den Kioskhandel unter Druck gesetzt, und etwa beim Hamburger Grossiten Lieferwagen in Brand gesteckt. Das alles hat mit einem freiheitlichen Staatsverständnis rein gar nichts zu tun. Die Junge Freiheit wird sogar heute noch von Microsofts Suchmaschine http://www.live.de der Zensur unterworfen und bei Suchanfragen einfach weggelöscht, obwohl die Zeitung laut Bundesverfassungsgerichtsurteil noch nicht mal wegen “Anhaltspunkten auf den Verdacht auf rechtsextreme Bestrebungen” im Verfassungsschutzbericht erwähnt werden durfte und darf. Eine sehr knappe Zusammenfassung dieser unglaublichen Geschichte von mangelnder Demokratie und Meinungsfreiheit kann man beispielsweise hier lesen: http://www.jungefreiheit.de/Geschichte.250.0.html
Besser aber noch im Buch “20 Jahre Junge Freiheit”.
Noch eine kleine Anmerkung. Die JF bezeichnet sich nicht selbst als Neue Rechte. Sie lehnte diesen Begriff sogar für sich immer explizit ab. Er ist eine Erfindung des Verfassungsschutzes NRW, um konservative Positionen in den Bereich einer imaginären “Grauzone” rücken zu können, und sie so ebenfalls verfolgbar zu machen. Desweiteren ist es absoluter Unsinn, der JF oder Götz Kubitschek bzw. den Akteueren der Konservativ-Subversiven Aktion irgendeine Nähe zum Nationalsozialismus vorzuwerfen. Die JF vergibt nicht ohne Grund seit etlichen Jahren mit der Witwe von Gerhard Löwenthal einen nach ihm benannten Journalistenpreis. Jüdische Autoren gibt es bei der JF seit Anfang an, und die Autoren der JF (Peter Scholl-Latour, Karl Feldmeyer, Hans-Olaf Henkel, Peter Gauweiler usw.) sind nun wirklich alles mögliche, nur nicht nationalsozialistisch.
@organisator: ohne dir persönlich nahetreten zu wollen, aber mir scheint, dass du kaum ahnung hast, wie totalitäre systeme funktionieren. ist insofern verzeihbar, weil du wahrscheinlich selber nie in einem gelebt hast. jeder kann hierzulande sagen und tun, was er will. innerhalb europas/nordamerikas allen ernstes von “gleichgeschalteter presse” zu sprechen ist im besten falle ein witz, andererseits auch ernst, da es ein klassisches argument politischer extremisten ist (in rechtsextremen kreisen war/ist oft von “systempresse” die rede)
und da du frau herman ins spiel bringst: wer unsinn redet, muss nunmal damit rechnen, dass nicht alle leute das gut finden - auch das ist meinungsfreiheit. kerner hat ihr ja gewissermaßen sogar ein forum zu geben, um für ihren mist werbung zu machen. von “auf befehl auf ihr rumhacken” hab ich nichts mitbekommen.
und zum thema: du scheinst “die medien” nur auf bestimmte zeitungen zu reduzieren. aber schau dir doch mal die ganzen 68er-jubiläumssachen an, die dieser tage erscheinen (egal ob nun im fernsehen oder magazinen wie dem “spiegel”). der grundtenor ist überall ähnlich, nämlich dass die 68er ganz, ganz böööse waren. ähnliche meinungen hört man, wenn man den tenor der sogenannten einfachen leute von der straße hört. es ist tatsächlich so, wie constantin meinte: man würde “die 68er” wichtiger machen, als sie jemals gewesen sind.
zeitungen brauchen leser.
wenn die aber alte landser-hefte lesen, dann werden neue zeitungen eben nicht gelesen.
zeitungen die die “neue freiheit” fallen aber eigentlich in die kategorie “realsatire”.
@vorige
Nunja, glaubt was ihr wollt, aber wenn ihr mal nichts mehr zu verlieren habt, macht folgendes Experiment: Gebt euch in jeder Situation rechts (nicht klischeemäßig, sondern argumentativ), und ihr werdet feststellen, dass der Gegenüber sofort auf Durchzug schalten wird oder die Nazi-Keule schwingt. Erst wenn niemand anderes zuhört, wird er vielleicht sagen, dass er ja auch so ähnlich denkt. DAS ist der Einfluss der ´68er und der Schuldkult-Industrie.
@Raymond
Ja, davon scheinst DU Ahnung zu haben…
Lieber Frank,
es steht dir frei, mir Naivität zu unterstellen. Du hast aber offensichtlich ein Problem mit Vertragsfreiheit und Eigentumsrechten (in Bezug auf deine Forderung nach einem “freiheitlichen Staatsverständnis”). Wenn die Postbank als privates Unternehmen der JF das Konto kündigen möchte, hat sie das Recht dazu. Jeder Anbieter muss sich im Kapitalismus seine Kunden aussuchen können. Wenn Kiosken und Vertriebe die JF nicht verkaufen möchten, haben sie auch das Recht dazu, das Blatt nicht zu verkaufen. Und auch Microsoft können in ihrem “live”-Portal herausfiltern, was immer sie möchten.
Wenn ich mich in deiner Wohnung aufhalte Frank, und dort meine Blog-Beiträge in ausgedruckter Form an deine Wohnzimmerwand tackere - und du entfernst die Beiträge dann wieder. Dann ist das dein gutes Recht und hat mit Zensur nichts zu tun.
Um es einmal für alle “Zensur-Gegner” klarzustellen: Eine “Zensur” umfasst staatliche(!) Maßnahmen (die per Erlass, Verordnung bzw. Gesetz erfolgen) mittels derer die Veröffentlichung bestimmter Inhalte untersagt wird (z.B. aus Jugendschutzgründen - was laut GG auch zulässig ist). Ein privater Anbieter, der selektiert, filtert oder Blog-Kommentare nicht freigibt, ist nicht der Staat und somit kein Zensor. Denn zensieren können nur staatliche Entscheidungsträger. Und insofern hat das alles auch mit mangelnder Demokratie oder eingeschränkter Meinungsfreiheit nichts zu tun.
Ernstgemeinte Frage an dich Frank: Ist die JF verboten? Und würdest du als Freund von Meinungsfreiheit dafür argumentieren, das Druckverbot der linken Zeitschrift “Radikal” (erlassen Mitte der 90er vom Bundesinnenministerium) wieder aufzuheben?
Was die “terroristischen” Drohungen und Anschläge angeht - das hat tatsächlich nichts mit einem “freiheitlichen Staatsverständnis” zu tun. Das hat überhaupt keinen staatsrelevanten Bezug - es sei denn, du unterstellst, der BND hätte die Anschläge verübt. Das waren (Gewalt-)Verbrechen, die auch von den Ordnungsbehörden so behandelt worden sind (von Strafvereitelung ist mir kein konkreter Fall bekannt).
Zu deiner “kleinen Anmerkung”: In meinem Beitrag ist die Rede von “[...] den nationalkonservativen Medien “Junge Freiheit” [etc...]” - der Begriff “Nationalkonservativ” stammt von JF-Chefredakteur Dieter Stein. Der auch in diesem Zusammenhang genannte Begriff “Neue Rechte” stammt von Sezession-Mitherausgeber Götz Kubitschek (den er in einem 1997 erschienenen Buch skizziert hat).
Was die von dir angeführten Quellen angeht. Das ist zum Einen ein Buch, was die JF herausgegeben hat und zum Anderen die JF-Internetseite. Das ist zwar sicherlich unterhaltsam zu lesen - aber als belegfähige Quellen genausowenig geeignet wie “Al-Jazeera” als Quelle geeignet ist, um die “Unrechtmäßigkeit” der israelischen Militäraktionen gegen die Hamas zu illustrieren.
Im übrigen sind die von dir aufgeführten “Jf-Autoren” keine Autoren, sondern Interviewpartner (was die Beiträge betrifft, die ich gelesen habe).
“Auch hier gehen die Nationalkonservativen in ihrem Bemühen weiter, die Betroffenheit zu entdecken und ihre eigene Political Correctness zu erfinden”
ja, die wollen sich als “Bewegung” etablieren. Wer glaubt, die wollen Sozialisten nur mit der Abrißbirne begegnen täuscht sich, sie wollen an deren Stelle selbst was drauf bauen, was nicht besser ist!
Ich glaube, man kann die Diskussion dieses Beitrags als Referenz verwenden, wie man das Argument der “Gleichschaltung” in mikroskopische Einzelteile zerlegt. Chapeau, Constantin.