Aus der Seele eines Taxifahrers

Nach dem obligatorischen Abendessen im Anschluss an die heute beendete Konferenz des Mideast Freedom Forum hatte ich gerade das Vergnügen, mit zwei namhaften Publizisten* das Taxi zu teilen. Die beiden diskutierten beinahe flüsternd die einzige Möglichkeit dem Nahen Osten eine wirklich lebenswerte Zukunft zu schenken: Säkularisierung.

Nachdem die Diskussion des Themas drei Berliner Stadtbezirke durchquert hatte, brach es aus dem Taxifahrer (er kam aus Ankara, wie sich später herausstellte) heraus:

Sie sprechen mir aus der Seele.

Was braucht es noch, um all jene zu diskreditieren, die glauben der Nahe Osten sei von unverbesserlichen Musels bevölkert, die nicht anders könnten, als Musels zu sein und je nach Standpunkt bekämpft oder beschwichtigt werden müssten?

Menschen mit Träumen und Enttäuschungen, nicht Islam-Automaten.

(* ohne ihr Einverständnis möchte ich sie nicht benennen)

Ein Kommentar

  1. Fußgänger
    Do, 8. Mai 2008 geschrieben in 10:25 | Permalink

    (* ohne ihr Einverständnis möchte ich sie nicht benennen)

    Glauben Sie, es könnte denen peinlich sein, wenn man erführe, dass sie sich mit Ihnen ein Taxi teilen? :-))

    Immerhin ist der Leser jetzt um die Information reicher, dass Sie mit namhaften Publizisten verkehren. Alle Achtung! Respekt!!

Ein Trackback

  1. [...] auf, wie Henryk M. Broder bemerkte. Dort gab es viel zu lernen und zu erfahren, auch wenn Daniels Taxifahrt die Essenz der Erkenntnis zusammenfasst. Auf welchem Weg das zu erreichen sei, darüber gab es [...]

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben. Benötigte Felder sind markiert *

*
*