Nicht umsonst stipuliert die Genfer Konvention, dass Kriegsgefangene bis zum Ende des kriegerischen Konflikts festgehalten werden koennen.
Nicht nur im pal.-isr. Konflikt haben vorher freigelassene Kaempfer die Tendenz, sich wieder kriegerisch zu betaetigen.
Report: Former Guantanamo detainee carried out Iraq suicide attack
(…) The cousin, Salem al-Ajmi, told Al-Arabiya on Thursday that the former detainee was behind the latest attack in Mosul, although he did not provide more details.
Three suicide car bombers targeted Iraqi security forces in Mosul on April 26, killing at least seven people. (…)
Ob sich irgendeiner derjenigen, die sich im Namen der Menschenrechte fuer die Freilassung eingesetzt haben, ein Gewissen daraus macht?
9 Kommentare
Was ist bitte dein Argument hier?
Niemand sollte jemals aus Guantanamo freikommen?
Wusstest du auch, dass es viele ehemalige Gefängnisinsassen gibt die sich später wieder strafbar machen? Sollte man die am besten auch nie wieder rauslassen?
Sorry, aber ich kann den Sinn dieser Nachricht und vor allem deine Beurteilung davon in keinster Weise nachvollziehen.
@Jorad
Das Argument wird im ersten Absatz formuliert.
tatsächlich nicht unbedingt liberales gedankengut, dass hier vertreten wird.
das statt dass! bitte vor der freischaltung ändern. und wtf: seit wann sind hier denn die comments auf moderation geschaltet?
Die Moderation erfolgt deshalb, weil diverse Zeitgenossen diese Kommentarsektion für Beleidigungen, üble Nachreden und andere asoziale Handlungsausprägungen benutzen. Deshalb machen wir von unserem Eigentumsrecht Gebrauch, zu entscheiden, wen wir hier reinlassen und wen nicht.
Tatsaechlich hat die Genfer Konvention bereits auf die Frage geantwortet, wie lange Kriegsgefangene interniert werden koennen.
In einem nicht-konventionellen Krieg ist es natuerlich schwierig, ein Ende zu definieren. Ich habe nicht recherchiert, ob das in diesem Fall zutrifft, aber es ist moeglich, dass ein Internierter in Afghanistan gefangen wurde und nach seiner Freilassung im Irak Attentate begeht.
Eigentlich plaediere ich nur fuer laengeres und besseres Abwaegen. Es ist richtig und gut, individuelle Menschenrechte als Prinzip zu vertreten. Nur fuehrt das leider manchmal dazu, dass Moerder von ihnen profitieren und die Ermordeten damit indirekt zu Opfern der Menschenrechte werden. Wir sollten diesen Aspekt nicht ausblenden, auch wenn er uns das reflexhafte Bestehen Menschenrechten unmoeglich macht.
Tigerhawq hat einen interessanten Gedanken: Die individuellen Menschenrechte wurden erst durch Antibiotika moeglich. Solange und sobald einzelne infizierte Individuen die ganze Gesellschaft bedrohen koennen, muss/te die Moeglichkeit bestehen, deren Menschenrechte einzuschraenken.
http://tigerhawk.blogspot.com/2008/05/who-lives-and-who-dies.html
Das ganze krankt ja wohl an der Tatsache, daß dieser Mann gar kein Kriegsgefangener war, sondern als „ungesetzlicher feindlicher Kämpfer“ gefangen genommen wurde. Was vermutlich bedeutet, daß seine Gefangennahme im Widerspruch zur Genfer Konvention stand.
Es könnte durchaus sein, daß seine Tat eine Folge seiner illegalen und ungerechtfertigten Internierung war.
Es könnte durchaus sein, daß seine Internierung eine Folge seiner illegalen und ungerechtfertigten Tat war.
Wir wissen es nicht.
Kairos,
Die Gefangenennahme eines “ungesetzlichen feindlichen Kaempfers” wird von der Genfer Konvention nicht abgedeckt, das bedeutet aber keineswegs, dass sie im Widerspruch dazu stuende. Eigentlich sollte das einleuchten.