Look at Berlin, where the determination of a people met the generosity of the Marshall Plan and created a German miracle; where a victory over tyranny gave rise to NATO, the greatest alliance ever formed to defend our common security.
Spätestens nach dem Wahlkampfauftritt des Präsidentschaftskandidaten Senator Barack Obama bin ich endgültig davon überzeugt, dass er mir als Präsident der USA wirklich nichts ausmachen würde. Seine Rede war gut geschrieben und hervorragend gehalten. Inhaltlich gab sie auch einiges her. Man merkte deutlich, dass der Inhalt mit dem Kalkül gewählt war, die Massen für die Fernsehbilder zum Jubeln zu bringen. Dass tausende möglicherweise antiamerikanisch denkende Deutsche die Requisiten einer inneramerikanischen Medienschlacht sind, ruft die tatsächlichen Verhältnisse ins Gedächtnis.
Obama eröffnete seine Rede indem er an den moralischen Sieg der allierten Luftbrücke über den Kommunismus erinnerte. Aber was herausstach, war folgende Passage:
If we could win a battle of ideas against the communists, we can stand with the vast majority of Muslims who reject the extremism that leads to hate instead of hope.
This is the moment when we must renew our resolve to rout the terrorists who threaten our security in Afghanistan, and the traffickers who sell drugs on your streets. No one welcomes war. I recognize the enormous difficulties in Afghanistan. But my country and yours have a stake in seeing that NATO’s first mission beyond Europe’s borders is a success. For the people of Afghanistan, and for our shared security, the work must be done. America cannot do this alone. The Afghan people need our troops and your troops; our support and your support to defeat the Taliban and al Qaeda, to develop their economy, and to help them rebuild their nation. We have too much at stake to turn back now.
Damit fordert der Senator effektiv das Gegenteil dessen, was eine große Mehrheit der Deutschen will. Und er zeigt, dass er im Gegensatz zu ihnen verstanden hat, worum es im War on Terror geht und wo Deutschlands Platz in diesem Krieg ist, nämlich an der Seite der USA. Der Applaus und Jubel war (wie zu erwarten) nicht ganz so ekstatisch wie bei „Global Warming“, aber immer noch deutlich zu vernehmen. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik applaudierten so viele Pazifisten einem Mann, der sie an die Pflicht zum Waffengang gegen eine mörderische Ideologie erinnert. Freilich folgte darauf ein Lieblingsthema der Deutschen, die weltweite nukleare Entwaffnung. Da war die Masse wieder völlig aus dem Häuschen.
Ein weiteres Detail der Rede, das vielen der Versammelten Kopfzerbrechen bereiteten dürfte, wenn sie es denn besser verstünden, war Obamas Liebeserklärung an Amerika.
But I also know how much I love America. I know that for more than two centuries, we have strived - at great cost and great sacrifice - to form a more perfect union*; to seek, with other nations, a more hopeful world. Our allegiance has never been to any particular tribe or kingdom - indeed, every language is spoken in our country; every culture has left its imprint on ours; every point of view is expressed in our public squares. What has always united us - what has always driven our people; what drew my father to America’s shores - is a set of ideals that speak to aspirations shared by all people: that we can live free from fear and free from want; that we can speak our minds and assemble with whomever we choose and worship as we please.
Obama sprach eindeutig als stolzer Amerikaner. Dass viele Deutsche ihn für so anders als die anderen Politiker aus dem Beltway halten, vermag nach dieser Rede nur noch mehr zu erstaunen. Was im Transkript der CNN übrigens fehlt, ist die von Präsident Bush bekannte Formel, mit der Obama seine Rede beschloß.
God bless you!
Bilder, die ich gemacht habe:
- Senator Obama in Berlin
Weitere Berichte und Analysen:
- Neues und Bekanntes Obamas Geschichtsstunde
- Gideon Böss: Obama ist eine Naturkatastrophe
- Gelockte Wurst: Obscure Obama?
- No Blod For Sauerkraut: Let me entertain you
- Zettels Raum: Der 44. Präsident der USA (6): Obama in Berlin. Und auch bei McCain ging es gestern deutsch zu
- Pennsylvania Ave: Obama All Over the World
- Atlantic Review:By Giving a Speech in Berlin, Obama is Playing with Fire














18 Kommentare
hat der Stern bei “perfect union” eine besondere Bedeutung?
Ja. Eine vergessene Fußnote.
Es besteht bei Obama die Gefahr der Carterisierung. Sein Geschwätz deutet bereits jetzt darauf hin. Ausserdem wird er die Wahl nur gewinnen, wenn er substanzlos bleibt und die eigentlich politikinteressierten Unterschichten an die Wahlurnen kriegt, also eher unwahrscheinlich, dass wir den Mann als Präsident sehen werden. Und falls doch, dann gabs zuvor diese temporäre Euphorie vglb. mit der als Kennedy oder Carter, der Loser, gewählt worden sind.
Ich hoffe mal, dass uns dieser Mann erspart bleibt.
“Wenn sie es denn besser verstünden”
Nun ja, selbiges liegt entweder an
a) mangelnden Englischkenntnissen
b) schlechtem Gehör oder
c) schlicht und einfach an der Verblödung einiger Zuhörer.
Übrigens, sagte Bush nicht immer: “God bless you all”?
Obama statt Opapa? Auch Du Brutus?
:D
Bemerkenswert:
Obama: “Will we give meaning to the words “never again” in Darfur?”
Reden kann er, keine Frage. Ob er aber tut, was sagt, das sei dahingestellt und darf bezweifelt werden. Letztes Jahr wollte er noch den Irakkrieg beenden, weil er ihn für verloren hielt. Ich glaube, er will mit dieser Rede hauptsächlich McCain das Wasser abgraben.
Während die Präsidentschaftswahlen völlig offen sind, kann man bei den Kongresswahlen davon ausgehen, dass die Demokraten ihre Mehrheiten behaupten werden. Wenn dann auch noch ein Demokrat im Weißen Haus sitzt, dann werden die Demokraten ohne Skrupel ihre “linken” Postitionen umsetzen. Das haben die schon unter F.D. Roosevelt, Kennedy, Johnson und Carter versucht - aber die konservativen und gemäßigten Demokraten aus dem Südosten und Mittleren Westen konnten im Kongress das Schlimmste verhindern. Die Republikaner haben ihrerseits genauso versucht, ihre “rechten” Positionen umzusetzen, aber dazu waren die Phasen zu kurz, in denen es “doppelte republikanische Mehrheiten” gegeben hat. Mittlerweile ist die Anzahl der konservativen und gemäßigten Demokraten im Kongress aber so weit zusammengeschrumpft, dass sie im Grunde überhaupt keine Rolle mehr spielen (insbesondere, weil diese Regionen jetzt von den Republikanern dominiert werden - zumindest bei Bundes-Kongresswahlen).
Auch wenn ich zwischen den Kandidaten Obama und McCain nur marginale (in der Außenpolitik) bis gar keine Unterschiede (in der Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik) feststellen kann, so sehe ich eine Präsidentschaft von Obama mit stärkeren Vorbehalten.
> dass er mir als Präsident
> der USA wirklich nichts
> ausmachen würde.
Mit jeder Rede Obamas würde es mir mehr ausmachen, wenn er wirklich gewinnen würde.
Viel Show, wenig Substanz, keine Glaubwürdigkeit - einen Schröder im Weißen Haus brauchen wir wirklich nicht.
> Seine Rede war gut
> geschrieben …
Ja. Aber die Qualität von Redenschreibern ist mir relativ egal.
> Inhaltlich gab sie auch
> einiges her.
Jein.
Es gab einige konkrete Punkte - aber die sind eigentlich alle US-Konsens (außer dem Klima-Unsinn), d.h. es waren keine wahlentscheidenden Aussagen.
Die Rede zeigt eigentlich nur die Verblödung deutscher Medien und der von ihnen indoktrinierten Massen.
Hätte Bush exakt die gleiche Rede gehalten (was problemlos zu seiner politischen Linie gepaßt hätte), hätte er nur Buhrufe geerntet und wäre von den Kommentatoren zerrissen worden.
Hier das Video in einer guten Qualität und die komplette Rede als Script:
http://www.tutsi.de/barack-obama-video-die-rede-in-berlin-komplett/2008/07/25/tutsi-blog-aktuell/
Nicht sehr überzeugend der Obama, aber zum Glück durfte er seine Werbung nicht am Brandenburger Tor durchziehen…
Gruß aus Berlin
was haben hier eigentlich immer alle gegen carter? er hat mit seiner menschenrechtspolitik doch im grunde nichts anderes gemacht als die “neocons” unter bush, nämlich den versuch unternommen, autoritäre regime nicht mehr zu unterstützen. leider hat er dann gegen ende seiner amtszeit eine 180grad-wende gemacht.
@constantin:
“Mittlerweile ist die Anzahl der konservativen und gemäßigten Demokraten im Kongress aber so weit zusammengeschrumpft, dass sie im Grunde überhaupt keine Rolle mehr spielen ”
wo hast du denn diese information her? bei den letzten wahlen (2006) war es doch eher so, dass konservative demokraten gewonnen haben. und obama ist nun weiß gott nicht der linksradikale, als der er in der deutschen konservativen blogger-landschaft dargestellt wird. im gegenteil: alle anderen kandidaten, die im vorfeld im rennen waren (biden, edwards, richardson, kucinich, gravel und auch clinton) standen in vielen punkten viel weiter links als er.
@BEVANITE
Carter war sowohl wirtschafts- und sozialpolitisch als auch “gesellschaftspolitisch” indiskutabel.
Er war der erste bekennende Born-Again-Christian-Präsident und hat damit die Aufweichung der Trennung von Religion und Politik eingeleitet. Die Beendigung der Unterstützung diktatorischer Regime war sicherlich ein ehrenwertes Ziel - konkret umgesetzt hatte er es nur rudimentär (z.B. Somoza/Nicaragua). Gleichzeitig hatten die USA während seiner Amtszeit diplomatische Beziehungen und Rotchina aufgenommen und die Beziehungen zu “Taiwan” abgebrochen und die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu arabischen Golfstaaten (u.a. Saudi-Arabien) intensiviert.
Was die Positionierung der Demokraten im Kongress angeht. Seit den 1930er Jahren hatten die Demokraten bis 1994 fast kontiniuierlich (von zwei kurzen Unterbrechungen im Senat 1952 und 1980 abgesehen) eine Mehrheit in beiden Kongresskammern. Das waren zum Einen sozialdemokratische Demokraten aus dem Nordosten, zum Anderen rechstkonservative Demokraten aus dem Südosten und “fiskalisch-konservative” aus dem Westen und Mittleren Westen. Und die beiden letzgenannten Gruppen haben in der Regel mit den Republikanern gestimmt (zu Ungunsten von Carter und später dann zu Gunsten von Reagan). Beim Mehrheitswechsel 1994 wurden die konservativen und gemäßigten Demokraten durch konservative und gemäßigte Republikaner ausgetauscht. Seit dem letzten Mehrheitswechsel 2006 verlaufen die Abstimmungen auch exakt entlang der “Parteilinien”. Ein “Ausscheren” von konservativen oder gemäßigten Demokraten ist bislang bei Abstimmungen nicht erkennbar.
Ich gebe dir recht, dass Obama vergleichsweise gemäßigt wirkt - anders als bei vorherigen Wahlen (wo die Republikaner seit den 1980er Jahren die religiöse Karte spielen) ist er sogar deutlich religiöser als McCain (und damit Born-Again-Carter nicht unähnlich, während sein damaliger republikanischer Gegner Gerald Ford während seiner Präsidentschaft die Abtreibungsgesetzgebung auf Bundesebene liberalisiert hat). Nur muss man auch zur Kenntnis nehmen, dass Obama für “sozialreformistische” Vorhaben wirbt, die äußerst fragwürdig sind. Aus unserer Perspektive ist seine Ankündigung, eine allgemeine Krankenversicherung einzuführen, nicht weiter ungewöhnlich. In den USA ist so etwas problematisch. Denn die Gesundheitsversorgung ist dort Sache der Einzelstaaten. Sein Vorhaben wäre also damit vergleichbar, als wenn Barroso den EU-Mitgliedsstaaten eine allgemeine Pflichkrankenversicherung aufzwingen wollte.
Aber unabhängig davon - was erwartest du denn von der “konservativen blogger-landschaft”? Und umgekehrt gilt das gleiche - wieso wird Obama von großen Teilen der Europäischen Linken als neuer Heilsbringer eines neuen Amerika auf den Altar gehoben?
ich erinnere auch gerne an die durch und durch unselige Persien-Politik Carters, die im Fallenlassen des Schahs und somit direkter Unterstützung abartiger französischer und islamistischer Interessen gipfelte.
Als dann die geiselnahme “überraschend” kam, spielte Carter erst den Moderaten um dann doch eine milit. Geiselbefreiungsaktion zu befehlen, nach deren dilettantisches Scheitern er dann auch noch untertauchte und längere Zeit versuchte die Übernahme der Verantwortung zu meiden.
In der BRD seinerzeit wurde sogar anfänglich nur ganz dünn über die gescheiterte Aktion berichtet, Carter befahl möglicherweise der Armee zu schweigen (was aber in einer Demokratie zumindest dann nicht geht, wenn die Mission kläglich und unter Opfern scheitert).
OBAMA ein WELTBÜRGER ohne INTERESSEN?
Die Rede hatte einen paradoxen Ansatz: Obama sprach in der von ihm ernannten Rolle als „WELTBÜRGER“ in einer bekannten deutschen Stadt. Seine Zuhörer waren überwiegend Deutsche und ebenso Weltbürger. Er sprach nicht als US-Senator, der im Wahlkampf steht. Seine Forderungen an die zu verbessernde Zusammenarbeit zwischen den USA und der EU waren jedoch klare politische Ansagen an die EU. Also forderte Obama als Weltbürger von der EU für die USA etwas ein oder wie oder was?
Obama hat schlicht und einfach den KONTEXT über seine gewechselte ROLLE (Identität) verschoben. Vom US-Bürger und Senator hin zum Weltbürger. War er „gleicher“ unter Gleichen? Wen interessiert das schon? In Deutschland hat das keinen zu interessieren. Schopenhauer hätte diesen Kunstgriff mit verve akzeptiert. Und die Kommentare in der Presse?
Womit wir beim Kern der Sache sind: das ist die Sprache und die Kommunikation. Selbstverständlich kann in Deutschland jeder Gast / Mensch / Politiker als Weltbürger zu Weltbürgern reden. Doch ich frage hier im Forum, ob wir dabei auch den gesunden Menschenverstand zulassen, wenn der Redner seine Interessen „entrückt“?
Nicht ohne Grund sagt ein Abgeordneter im englischen Parlament zum Beginn seiner Rede: „I am speaking in the interest of …“ Er bekennt sich zu seinen Interessen. In Deutschland bleiben die Aktenkoffer der Parlamentarier zu und die Liste der Nebeneinkünfte wird „gepunktet - verschlüsselt“. Dafür hat dann die deutsche Demokratie eine Reparaturabteilung: Das Bundesverfassungsgericht. Die Engländer haben das nicht. Die streiten sich in der Sache und vertreten ihre Interessen! Eben, mit gesundem Menschenverstand. Und was hat das mit Obama zu tun?
Ganz einfach: Politiker haben Interessen und Ziele, die sie offen oder verdeckt vertreten. Meine These: das Bloggen wird zu einer viel schnelleren Enttarnung der verdeckten Ziele und Interessen führen. Die Wertekultur wird wachsen und damit die Vielfalt und Qualität der Kommunikation wesentlich anreichern. Es kommen spannende Zeiten auf uns zu!
@constantin:
ich habe nicht den eindruck, dass obama als heilsbringer betrachtet wird. zu der sache habe ich anderswo mal geschrieben, dass diese leute von obamas praktischer politik ohnehin wenig begeistert wären: in der iran-frage wird er offensiver agieren als bush (und wohl auch als mccain), in bezug auf pakistan sicher genauso. möglicherweise liegt es an der irakkriegs-fixierung von teilen der deutschen linken, dass man sich hier einen kurswechsel verspricht. an einen solchen kurswechsel glaube ich allerdings nicht (da sind sich mccain und obama nicht so verschieden), aber wenn durch die obama-verherrlichung der antiamerikanismus ein bißchen zurückgeht, ist das in meinen augen durchaus nichts schlimmes.
@sky:
etwa off-topic: was hätte man denn damals im iran anders machen sollen? reza pahlavi war unhaltbar, er hatte keinen rückhalt in der bevölkerung, führte ein extrem diktatorisches regime und wird inzwischen viel zu sehr glorifiziert (weil später ein noch schlimmeres regime das ruder übernahm). als er abtrat (februar ‘79) stand noch keineswegs fest, in welche richtung es mit dem iran gehen würde. es gab zahlreiche oppositionelle strömungen, die sich nur auf eine sache einigen konnten: die beseitigung des pahlavi-regimes. khomeini trat dann als führerfigur in aktion und hat sehr rasch alle anderen vormaligen oppositionellen kaltgestellt. dies war aber anfang ‘79 nicht vorhersehbar. die späteren entwicklungen kann man carter nicht zum vorwurf machen - das “fallenlassen” des schahs war unter den gegebenen umständen richtig.
@bev:
> was hätte man denn damals im iran anders machen sollen? reza pahlavi war unhaltbar, er hatte keinen rückhalt in der bevölkerung, führte ein extrem diktatorisches regime und wird inzwischen viel zu sehr glorifiziert (weil später ein noch schlimmeres regime das ruder übernahm).
Pahlevi war ein typischer Despot, wie es ihn in islamisch geprägten Ländern halt so gibt. Er war relativ tolerant und sah die Gefahr, die von den Bärtigen ausging. Es wäre ein Leichtes gewesen diesen Mann zu stützen. So wie heute bspw. Khadafi oder Hosni gestützt werden. Oder der König von Jordanien oder Assad (der steht aber noch auf der Warteliste). Vielleicht gibts ja auch bald wieder in der Türkei einen zu stützen.
Carter hat wichtige amerikanische Ölinteressen ignoriert, die Franzosen schickten Khomeini ins Rennen, köstlich immer seine Vorträge vom Pariser Balkon, die sogar von den deutschen Staatsmedien übertragen worden sind. Der Mann galt vielen Linken und Antiamerikanern als Hoffnungsträger. (Die Linken wurden dann später geköpft im Iran).
Lustig auch, dass Carter so dumm war die Bärtigen auch noch soweit zu unterschätzen, dass er das Botschaftspersonal hopp gingen liess.
> als er abtrat (februar ‘79) stand noch keineswegs fest, in welche richtung es mit dem iran gehen würde.
Es war rel. klar wohin es geht, wenn die Bärtigen drankommen, auch wenn Khomeini Takiya betrieben hat und eine demokratische Entwicklung nicht ausschloss. Allerdings schloss er aus selbst Präsident zu werden, LOL.
> es gab zahlreiche oppositionelle strömungen, die sich nur auf eine sache einigen konnten: die beseitigung des pahlavi-regimes. khomeini trat dann als führerfigur in aktion und hat sehr rasch alle anderen vormaligen oppositionellen kaltgestellt. dies war aber anfang ‘79 nicht vorhersehbar. die späteren entwicklungen kann man carter nicht zum vorwurf machen - das “fallenlassen” des schahs war unter den gegebenen umständen richtig.
Tja, wer das sogar ex post so sieht, ist vielleicht selbst Carterist.
das mittlere bild von oben - das geilste zu so einer rede :-D
@Sanja: In der Tat.
Ich wüsste gerne, was der Genosse dachte, als der Senator wiederholt den Sieg über den Kommunismus erwähnte.
2 Trackbacks
[...] This is the Moment when… Senator Obama called Germany to join the War [Freunde der offenen Gesellschaft] [...]
[...] Neben meinem Bericht (der zweifellos die besten Bilder enthält), haben sich kluge Köpfe in der Blogosphäre tiefergehende Gedanken zum Auftritt des Senators gemacht (Diese Liste wird bei Bedarf aktualisiert): [...]