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	<title>Freunde der offenen Gesellschaft</title>
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	<description>The gulf between Popper's way of doing philosophy and that of the bulk of contemporary professional philosophers is as great as that between astronomy and astrology. (W. W. Bartley)</description>
	<pubDate>Sat, 10 May 2008 20:50:04 +0000</pubDate>
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	<language>de</language>
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		<title>Gottesfragen in der ZEIT</title>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 18:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gideon Böss</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Große weite Welt]]></category>

		<category><![CDATA[Kurzweil und Erkenntnis]]></category>

		<category><![CDATA[Wahnsinn und Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß nie so genau, ob man Feuilleton-Artikel überhaupt kritisieren darf, oder ob das gegen irgendwelche ungeschriebenen Gesetze verstößt. Vielleicht sind die Gedanken, die darin geäußert werden, ja gerade deswegen oft so mutig, so alternativ und “provokant” (in jedem zweiten Satz wird mahnend gefragt, ob die westlichen Moralvorstellungen wirklich besser sind als z.B. die irgendwelcher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich weiß nie so genau, ob man Feuilleton-Artikel überhaupt kritisieren darf, oder ob das gegen irgendwelche ungeschriebenen Gesetze verstößt. Vielleicht sind die Gedanken, die darin geäußert werden, ja gerade deswegen oft so mutig, so alternativ und “provokant” (in jedem zweiten Satz wird mahnend gefragt, ob die westlichen Moralvorstellungen wirklich besser sind als z.B. die irgendwelcher Kannibalenstämme oder der iranischen Mullahs.  Kleiner Tipp am Rande, die Antwort lautet immer: Nein), weil ihre Verfasser sich darauf verlassen können, für ihren Stuss nicht kritisiert zu werden.<span id="more-2706"></span></p>
<p>Nun gut, ich mach es aber trotzdem mal. In der aktuellen ZEIT, schreibt Terry Eagleton unter der Überschrift <a href="http://www.zeit.de/2008/20/Gottesfrage?page=3">“Die Gottesfrage” </a>über Gott, die Welt und die liberale Gesellschaft. Die Frage ist: hat der Westen der Religiosität des Islam etwas entgegenzusetzen. Es geht in diesem Artikel angenehm abstrakt zu und die Zeilen sind bevölkert von “Zweckrationalität”, von “Postmoderne/-ideologie/-historie” und vor allem von der omnipräsenten “Metaphysik.”; einmal sogar in Gestalt der “Postmetaphysik.”</p>
<p><!--more--></p>
<p>Warum plötzlich alle Welt von Gott spricht, will der Denker wissen und warum seine Buchhandlung plötzlich eine Abteilung “Atheismus” habe. Außerdem sei ihm aufgefallen, dass allerorten die Theologie “<em>wie Unkraut aus dem Boden</em>” sprießt. “<em>Können wir all dies fanatischen Islamisten und einstürzenden  Türmen zuschreiben</em>“, will er wissen. Und während noch nicht ganz klar ist, ob die Islamisten für die “Atheismus”-Abteilung in Eagletons Buchhandlung verantwortlich sind, will dieser ihnen schon die Verantwortung für den 11.September aberkennen. Feuilleton-Klug stellt er klar:</p>
<blockquote><p>Zum einen spielte Religion für den 11. September so wenig eine Rolle wie die Frage der Unfehlbarkeit des Papstes beim Nordirlandkonflikt zwischen Katholiken und Protestanten. Zum anderen versteht der radikale Islam deprimierend wenig von seiner eigenen Religion, und alles deutet darauf hin, dass die Motive für die schrecklichen Attentate vom 11. September eher politischer als religiöser Natur waren. Es könnte aber auch sein, dass der islamische Fundamentalismus den Westen nicht nur mit Blut und Feuer, sondern auch mit einem Widerspruch konfrontiert – dem Widerspruch zwischen seinem eigenen Willen zum Glauben und seiner Unfähigkeit, überhaupt glauben zu können.</p></blockquote>
<p>Die Attentäter von New York hatten also vor allem politische Gründe für ihre Tat. Deswegen erinnern sich Studienkollegen im Nachhinein auch nicht in erster Linie daran, dass sich die Gotteskrieger zunehmend radikalisierten, den Koran immer wörtlicher nahmen und voller Verachtung für Ungläubige im allgemeinen und Juden im besonderen waren, sondern sie erzählen von jungen Leuten, die sich gegen die Bahnprivatisierung und die hohe Mehrwertsteuer aussprachen.</p>
<p>Aber Eagleton ist ja nicht so naiv, den islamischen Terror einfach zu leugnen, nein, viel besser, er erklärt woher dieser rührt und wer für ihn verantwortlich ist.</p>
<blockquote><p>Kaum war im Westen das definitive Ende der »großen Erzählungen« (à la Marxismus, Fortschritt, Aufklärung) verkündet worden, als seine eigene Politik gegenüber der muslimischen Welt dazu beitrug, eine neue Großerzählung namens islamischer Radikalismus hervorzubringen.</p></blockquote>
<p>Wichtiger Punkt, denn wie allgemein bekannt ist, besteht das Problem nicht darin, dass auf der einen Seite die Islamisten eine ganze Reihe von Menschen als lebensunwert betrachten (z.B. Schwule, Juden, Moslems, die keine Moslems mehr sein wollen, Moslems, die keine Fanatiker sind) und Frauen erst gar nicht als richtige Menschen akzeptieren, während auf der anderen Seite im Westen Wert darauf gelegt wird, dass die Freiheit des Einzelnen geschützt wird. Nein, das Problem ist ein anderes, nämlich:</p>
<blockquote><p>Plötzlich ist die Welt in zwei Lager gespalten, in diejenigen, die viel zu viel, und diejenigen, die viel zu wenig glauben.</p></blockquote>
<p>Und dann legt der Denker noch nach:</p>
<blockquote><p>Spätkapitalistische Kulturen neigen nicht zu übermäßiger Gläubigkeit. Sie hängen weniger bestimmten Glaubensinhalten an als vielmehr der Überzeugung, dass es den Menschen freigestellt sein sollte, solche Glaubensinhalte zu vertreten.</p></blockquote>
<p>Ganz unaufgeregt und erfrischend neutral stellt er das mal klar. Es ist ja eigentlich auch fast das Gleiche, ob es Religionsfreiheit gibt, oder den Zwang, einer Religion anzugehören.<br />
Mittlerweile, wir lesen den fünften Absatz des Artikels, befinden wir uns längst in der “sind wir wirklich so viel besser”-Einbahnstraße. Selbstkritisch wird behauptet:</p>
<blockquote><p>Wir sind uns darüber einig, dass es falsch ist, Menschen über dem Feuer zu rösten, aber wir können uns nicht darüber einigen, warum wir uns darüber einig sind.”<em><br />
</em></p></blockquote>
<p>Zwar kenne ich Menschen, die das rösten von Menschen falsch finden und (!) sich darauf einigen können, warum sie es falsch finden (die Menschenrechte spielen u.a. eine Rolle), aber damit können wir uns jetzt nicht aufhalten, weil nämlich endlich Tacheles geredet wird:<em></em></p>
<blockquote><p>Die eigentliche Ironie besteht darin, dass der liberale Säkularismus in Wirklichkeit Fundamentalismus gebiert. Zugespitzt gesagt: Die beiden Todfeinde, Säkularismus und Fundamentalismus, sind insgeheim zwei Seiten ein und derselben Münze.</p></blockquote>
<p>Na also. Der Westen ist nicht nur für den Terror verantwortlich, er selbst ist der Terror. Zumindest wenn man die Münze umdreht, beziehungsweise den Terror, um es zugespitzt zu sagen. Und jetzt geht es Schlag auf Schlag:</p>
<blockquote><p>Wie hässlich und gewalttätig er auch immer auftritt, der Fundamentalismus entsteht aus Furcht und Angst, nicht aus Hass.</p></blockquote>
<p>Und jeder, der sich einmal die furchterfüllten Gesichter der ängstlichen Islamisten angesehen hat, die sich stolz damit rühmen, Daniel Pearl oder Nicholas Berg den Kopf abgeschnitten zu haben, weiß: Hass war da nicht im Spiel. Viel eher erinnerten ihre Taten an die <em>“instinktive Reaktion all jener, die von einer supersäkularen, oberflächlichen, rein technologischen Rationalität zu spirituellen Fanatikern gemacht wurden – weil diese Rationalität alle unsere emotionalen und metaphysischen Fragen achtlos beiseite wischt und den Eiferern überlässt.”</em></p>
<p>Und der gute Eagleton bringt noch mehr Entlastungs-Argumente für den Islamismus in Stellung, ohne die Islamisten gefragt zu haben, ob sie das überhaupt wollen. Denn die haben doch eine ganz andere Theorie, weswegen sie töten. Zum Beispiel für das noble Ziel, eines Tages die Welt zu unterwerfen, um sodann alle zu ermorden, die ihnen nicht passen. Auch hat Eagleton noch nicht abschließend erklären können, warum die Islamisten immer noch auf Allah und Mohammed schwören, wenn sie ihre Massaker auf Marktplätzen verüben und nicht dazu übergehen, die ungerechte Globalisierung als Motiv zu nennen. Aber vielleicht wird er sie ja noch überzeugen können, denn er weiß besser als bin Laden, für was bin Laden kämpft und warum er kämpft.</p>
<blockquote><p>Zu mörderischer Gewalt verleitet werden diese Menschen auch durch eine Art von Zivilisation, deren Identität unter anderem darin besteht, auf anderer Leute Identität herumzutrampeln.</p></blockquote>
<p>So einfach ist es! Und weil das Steinigen der saudi-arabischen Identität entspricht, darf nicht auf ihr herumgetrampelt werden. Denn das Trampeln für Menschenrechte ist ein Verbrechen und zu verurteilen, das Steinigen im Namen Gottes hingegen Kultur und zu respektieren. Und gerade, als sich der aufmerksame Leser denkt: Man könnte sogar noch weitergehen!, geht der Autor auch weiter:</p>
<blockquote><p>Man könnte sogar noch weiter gehen und behaupten, die neue Form von Barbarei sei nichts Geringeres als die Form der Kultur selbst.</p></blockquote>
<p>Und schöner hat noch keiner die Opfern des islamischen Terrorismus verhöhnt.<br />
Und schöner hat noch keiner die Opfern des islamischen Terrorismus verhöhnt. Obwohl den Gedanken Eagletons natürlich zuzustimmen ist, wirft der folgende Absatz doch zwei Fragen auf:</p>
<p><em>&#8220;Mit dieser Antithese gibt es jedoch mindestens zwei Probleme. Zum einen lässt sich der Gegensatz von Zivilisation und Kultur (&#8230;) keinesfalls auf die West–Ost-Achse projizieren, wie das diejenigen unter uns gern hätten, die von einer kulturellen Überlegenheit des Westens ausgehen. Tatsächlich geht der Gegensatz quer durch West und Ost und trennt in den USA liberale Demokraten von mörderischen Abtreibungsgegnern genauso wie Bin-Laden-Anhänger von islamischen Gelehrten im Osten.&#8221;<br />
</em><br />
1.) Was ist mit all denen, die nichts in eine <em>&#8220;West-Ost-Achse projizieren&#8221;</em>, aber dennoch <em>&#8220;von einer kulturellen Überlegenheit des Westens ausgehen&#8221;</em>? 2.) Verharmlost die Gleichsetzung von Abtreibungsgegnern und Bin-Laden-Anhängern nicht die Abtreibungsgegner?</p>
<p>Kurz vor Ende des Artikels steht dann Folgendes.</p>
<blockquote><p>Die Idee der Kultur drängte sich im 19. Jahrhundert in den Vordergrund. Einer dieser Gründe bestand im Versuch, Ersatz für eine Religion zu finden, deren Kräfte im Schwinden begriffen waren. Oberflächlich betrachtet, schien dieser Gedanke durchaus plausibel. Sowohl in der Religion als auch in der Kultur ging es um absolute Werte, Grundprinzipien, rituelle Praktiken, organische Einheit, symbolisches Handeln und die Verschmelzung von Geistigem und Sinnlichem. Trotzdem vermochte es die Kultur nie, in die Fußtapfen der Religion zu treten. Der universellsten, historisch zählebigsten symbolischen Form, die die Menschheit je gekannt hat, konnte sie nicht das Wasser reichen. Nachdem sie an dieser Aufgabe im Großen und Ganzen gescheitert ist, strebt die Kultur heute danach, die Politik zu ersetzen.</p></blockquote>
<p>Nun wird es etwas kompliziert. Wenn die Barbarei nämlich, wie weiter oben erklärt, <em>“nichts Geringeres als die Form der Kultur selbst”</em> ist, wie soll dann der letzte Satz verstanden werden:</p>
<blockquote><p>Nachdem sie an dieser Aufgabe im Großen und Ganzen gescheitert ist, strebt die Kultur heute danach, die Politik zu ersetzen.</p></blockquote>
<p>Bedeutet das also, dass die Barbarei danach strebt, die Politik zu ersetzen oder habe ich da jetzt irgendeine metaphysikalische, postmoderne Hintertüre übersehen? Ist ja eigentlich auch egal, denn Eagleton stellt schließlich klar, dass sich all die Mühe eh nicht lohnt. Für was sollte die offene Gesellschaft verteidigt werden, wenn deren Werte <em>“immer befleckter und unplausibler”</em> wirken. Und überhaupt hat er doch Recht, wenn er kritisch anfragt, ob es noch viel gibt, was <em>“das herrschende globale System”</em> vor seinen illiberalen Feinden verteidigen könnte, was sich zu verteidigen lohnt. Es spricht für Eagletons Bescheidenheit, als etwas verteidigenswertes nicht genannt zu haben: das Feuilleton.</p>
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		<title>Erlebnispädagogik Entwicklungshilfe</title>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 17:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Große weite Welt]]></category>

		<category><![CDATA[Wahnsinn und Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im SZ-Magazin ein bemerkenswerter Artikel über die einsetzenden &#8220;Egotrips in´s Elend&#8221;, der mal wieder die fatale Logik der Entwicklungshilfeindustrie aufzeigt. Unqualifizierte und unerfahrene Schulabgänger werden mit einem 70 Mio. € Projekt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit in alle Welt gekarrt, wo wohl der Satz des Mathematiklehrers zu meiner 1895 geborenen Großmutter gilt: 
&#8220;Bucherer, Sie sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Im <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/24384" target="_blank">SZ-Magazin </a>ein bemerkenswerter Artikel über die einsetzenden &#8220;Egotrips in´s Elend&#8221;, der mal wieder die fatale Logik der Entwicklungshilfeindustrie aufzeigt. Unqualifizierte und unerfahrene Schulabgänger werden mit einem 70 Mio. € Projekt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit in alle Welt gekarrt, wo wohl der Satz des Mathematiklehrers zu meiner 1895 geborenen Großmutter gilt: <span id="more-2704"></span></p>
<p>&#8220;Bucherer, Sie sind wohl auch nur hier, damit Sie daheim nicht stören&#8221;. Die Reportage zeigt bemerkenswert, wem Entwicklungshilfe wirklich hilft. Den Helfern, die in exotischer Umgebung in schicken Kolonialvillen leben und sich durch den Verkehr mit klimatisierten Geländewagen bewegen, über allerlei Hilfen in Haus und Hof verfügen und gleichzeitig ihr gutes Gewissen als Gutmenschen kühlen. Und den Regierungen: Nach Angaben der SZ fließen alljährlich rund 600 Mio. € nach Kambodscha. Der Staatshaushalt, der knapp zur Hälfte alimentiert wird, weist 800 Mio. € aus. Da ist es lukrativ, sich um neue Hilfen zu bemühen, statt sich von Steuereinnahmen des eigenen Volkes abhängig zu machen. Damit gewänne der Souverän, das Volk, an Macht und die Regierung verlöre sie.</p>
<p>Der Friedensnobelpreisträger<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1331698&amp;sid=11c2951e929ec8eff7f9c01cf22abd18" target="_blank"> Desmond Tutu </a>weist nämlich unmißverständlich darauf hin, wofür diese Gelder aufgewendet werden - neben der Finanzierung des persönlichen Lebenswandels natürlich: Für den Kauf von Waffen, die nicht der inneren oder äußeren Sicherheit dienen, sondern der Unterdrückung der eigenen Bevölkerung. Auch wenn Tutu den falschen Vorschlag macht: Kein internationales Abkommen wird das unterbinden, sondern nur das Trockenlegen des Korruptionssumpfes und eine Einstellung der Zahlung an Staaten und Regierungen.</p>
<p>Verlierer ist das gemeine Volk, das in Unmündigkeit und Unwissen verharrt, um nicht aufzubegehren und die Macht der korrupten Eliten zu bedrohen. </p>
<p>So bleibt alles am Ende beim Alten: Die Armen vielleicht ein wenig weniger Arm aber nicht wirklich reicher. Die Reichen reich. Und die Entwicklungshelfer und ihre Nationen haben das Gefühl, wenigstens etwas getan zu haben. Auch wenn´s mehr schadet, als es nützt.  </p>
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		<title>Esther</title>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 15:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DF</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>

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		<category><![CDATA[nationalsozialismus]]></category>

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		<category><![CDATA[tel aviv]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine sehr persönliche Geschichte über Esther.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>1934, als Esther elf Jahre alt war, rettete Milchpulver ihr Leben. Eine der ersten Schikanen der Nationalsozialisten bestand in einer Anordnung, sämtliche Weizenbrote mit Milchpulver zu herzustellen. Dies zielte natürlich nicht darauf, die Kalziumversorgung der deutschen Volksgenossen zu verbessern, sondern sollte erzwingen, dass die Matzen zu Pessach unkoscher wurden.<span id="more-2705"></span></p>
<p>Esthers Vater, der Berliner Bäckermeister Gustanowicz, (ein galizischer Einwanderer) hatte damals ein gut gehendes Geschäft in der Gipsstr. im Scheunenviertel mit mehreren Filialen und entschied sich, trotzdem koschere Matzen zu machen. Einer der Mitarbeiter verriet dies an die Nazis. Als eine dreiköpfige Nazi-Bande kam, um den Vater <em>mitzunehmen</em>, schaffte er es in letzter Sekunde, durch die Hintertür zu fliehen. Drei Tage hielt er sich versteckt. Währenddessen suchte die Mutter den Oberrabbiner von Berlin auf, um ihn um Hilfe zu ersuchen. Nach den besagten drei Tagen waren der Bäckermeister und seine Kinder unterwegs nach Palästina, die Mutter folgte im nächsten Jahr. Alle anderen Mitglieder der Familie sollten in der Shoah umgebracht werden. Wären die Eltern von Esther nicht vor den ersten Repressalien geflohen, wäre wohl die gesamte Familie ausgelöscht worden.</p>
<p>Heute lebt Esther in einer geräumigen Wohnung in der Sheinkin in Tel Aviv (das Gegenstück zum hippen Berliner Scheunenviertel heute). Sie ist 85, inzwischen Urgroßmutter, hat ihren Mann und einen Sohn überlebt. Sie zog mehrere Kinder groß, arbeitete im Sozialamt,  erlebte, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Italian_bombings_on_Palestine_in_World_War_II">wie Tel-Aviv 1940 von italienischen Bomben getroffen wurde</a>, wie der Staat gegründet, bedroht, angegriffen und immer wieder gerettet wurde. Sie hat Kriege gründlich  satt und fragt sich, warum Ahmadinejad und Nasrallah nicht einfach Ruhe geben können.  Sie sieht deutsche Sender und liest deutsche Bücher, weil sie Ivrit nach 74 Jahren immer noch zu anstrengend findet. Sie trifft sich gelegentlich mit ihrem platonischen Freund, einem 87-jährigen aus Aachen, um ins Kino zu gehen. Die beiden sprechen miteinander deutsch.</p>
<p>Ich wohne für zehn Tage bei ihr und habe mir vorgenommen, ihre Geschichte festzuhalten. Manchmal muss sie wieder nach meinem Namen fragen, jeden Tag findet sie mittags den Morgenkaffee in der Mikrowelle. Ich habe Angst, dass Dinge verlorengehen werden, die nie vergessen werden dürften. Wie es im nächsten Jahr sein wird, will ich mir gar nicht vorstellen. Esther scherzt, dass ihr Freundeskreis im Durchschnitt zehn Jahre jünger ist, weil die Anderen in ihrem Alter bereits gestorben sind. Ich versuche darüber zu lachen und es gelingt mir halbwegs.</p>
<p>Ich bin glücklich, dass ich etwas von dieser faszinierenden Frau und ihrer einmaligen Welt kennenlernen darf … und so tief traurig.</p>
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		<title>Harald Schmidt hat recht</title>
		<link>http://blog.fdog.org/2008/05/10/harald-schmidt-hat-recht/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 09:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Große weite Welt]]></category>

		<category><![CDATA[Kurzweil und Erkenntnis]]></category>

		<category><![CDATA[Wahnsinn und Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

		<category><![CDATA[Börne-Preis]]></category>

		<category><![CDATA[bildung]]></category>

		<category><![CDATA[harald schmidt]]></category>

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		<description><![CDATA[In deutschen Kitas würden über 50-jährige Erzieherinnen mit Burn-Out-Syndrom Ringelreihen mit den zur Aufbewahrung abgegebenen Kleinkindern spielen, sagte Harald Schmidt sinngemäß. Und nahm damit das Berliner Untersuchungsergebnis vorweg: Jedes fünfte Kita-Kind hat Sprachprobleme. 
Naturgemäß sind Migrantenkinder besonders häufig darunter vertreten. Erschreckend ist aber die Tatsache, dass viele von ihnen auch nach Besuch der als Allheilmittel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>In deutschen Kitas würden über 50-jährige Erzieherinnen mit Burn-Out-Syndrom Ringelreihen mit den zur Aufbewahrung abgegebenen Kleinkindern spielen, sagte Harald Schmidt sinngemäß. Und nahm damit das Berliner Untersuchungsergebnis vorweg: <a href="http://www.morgenpost.de/desk/1982149.html" target="_blank">Jedes fünfte Kita-Kind hat Sprachprobleme.</a> <span id="more-2703"></span></p>
<p>Naturgemäß sind Migrantenkinder besonders häufig darunter vertreten. Erschreckend ist aber die Tatsache, dass viele von ihnen auch nach Besuch der als Allheilmittel versprochenen KITA nicht genug deutsch sprechen, um dem Unterricht in der ersten Klasse zu folgen. Damit ist der fehlende Hauptschulabschluss und die Hartz IV-Kriminellen-Karriere vorprogrammiert. Integration misslungen.</p>
<p>In Berlin gab es noch bis vor kurzem eine Einrichtung, die in der Lage gewesen wäre, das abzuwenden: Die Vorschule. Die Kinder kamen bereits mit 4 1/2 oder 5 Jahren an die Grundschule, wo sie altersgerecht unterrichtet wurden. Nicht von Erzieherinnen, die in einer zweijährigen Ausbildung im Zweifel weniger lernen als eine Europasekretärin oder ein Fleischer-Geselle. Sondern von studierten Lehrern, die darüber hinaus wissen, dass die Probleme, die nicht in der Vorklasse gelöst werden, ihnen den Spaß am Unterricht in den Folgeklassen verderben.</p>
<p>Der Berliner Senat hat die Vorklassen aufgelöst und die vorschulische Bildung den Kitas zugeschlagen. Da fehlen die Infrastruktur und die ausgebildeten Kräfte. Dafür ist es billiger innerhalb der jeweiligen Haushaltsperiode als ein Platz in Plötzensee (Justizvollzugsanstalt). Den zahlt aber nicht der Bezirk, sondern der Senat. Und nicht heute, sondern später. Wie all die Folgekosten, die aus missratener Integration und fehlender Bildung entstehen: Für Hartz IV, Kombilohn, Ausbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen und Deutschkurse.</p>
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		<title>Film-Tipp: Iron Man</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 21:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constantin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Iron Man ist für mich die beste Comic-Verfilmung seit Batman Begins und für jeden Fan dieses Genres (und nicht nur für die) ein absolutes Muss!
Anders als vorherige Marvel-Verfilmungen haben Marvel diesmal kein Hollywood-Studio beauftragt, sondern den Film selbst produziert. Im Gegensatz zu den bspw. von Bernd Eichinger (&#8221;Ballermann 6&#8243;, &#8220;Erkan und Stefan&#8221;, &#8220;Hausmeister Krause&#8221; etc.) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a rel="attachment wp-att-2702" href="http://blog.fdog.org/2008/05/09/film-tipp-iron-man/iron_man/"><img class="alignnone size-medium wp-image-2702 alignright" style="float:right;" src="http://fdog.files.wordpress.com/2008/05/iron_man.jpg?w=300&h=200" alt="The actual suit/prop worn by Robert Downey Jr. in the film. Iron Man. This was on display for a short time at the Arclight theater in Hollywood California. " width="300" height="200" /></a><em>Iron Man</em> ist für mich die beste Comic-Verfilmung seit <em>Batman Begins</em> und für jeden Fan dieses Genres (und nicht nur für die) ein absolutes Muss!</p>
<p>Anders als vorherige Marvel-Verfilmungen haben Marvel diesmal kein Hollywood-Studio beauftragt, sondern den Film selbst produziert. Im Gegensatz zu den bspw. von Bernd Eichinger (&#8221;Ballermann 6&#8243;, &#8220;Erkan und Stefan&#8221;, &#8220;Hausmeister Krause&#8221; etc.) produzierten <em>Fantastic Four</em> Filmen wirkt Iron Man sehr viel authentischer und vor allem (zum großen Vorteil des Films) weniger Familienabend-kompatibel.<span id="more-2701"></span></p>
<p>Iron-Man-Alter-Ego Tony Stark und sein Batman-Gegenstück Bruce Wayne sind sich sehr ähnlich. Beide haben von ihren Vätern milliardenschwere Unternehmen geerbt und verkleiden sich in ihrer Freizeit als Superhelden - sie haben auch beide keine Superkräfte (wie Spider-Man, Superman, Hulk etc.), sondern haben sich ihre Fähigkeiten durch technische Hilfsmittel angeeignet. Anders als Bruce Wayne aber (der eine ausgeprägte moralische Integrität hat) ist Tony Stark charakterlich in jeder Hinsicht amoralisch und skrupellos.</p>
<p>Wichtig auch bei <em>Iron Man</em>: Wie bei der letzten Marvel-Verfilmung <em>X-Men III: The Last Stand</em> kommt nach dem (endlos langen) Nachspann noch eine faustdicke Cliffhanger-Überraschung!</p>
<p>Wer sich für eine kurze Zusammenfassung interessiert:</p>
<p>Die Stark-Unternehmensgruppe wird von Tony Stark (Robert Downey, Jr. - genial!), dem Sohn des verstorben Firmen-Gründers, und dem ehemaligen Geschäftspartner seines Vaters, Obadiah Stane (Jeff Bridges - auch genial!) geleitet. Während der technisch versierte Tony sich nur für seine technischen Entwicklungen interessiert, ist es Stane, der das Geschäftliche regelt - für Stark geht es nur darum, dass der Gewinn stimmt. Ansonsten verbringt er seine Zeit auf Partys und mit wechselnden Bett-Partnerinnen.</p>
<p>Nach der erfolgreichen Präsentation einer neuen Massenvernichtungswaffe für das US-Militär in Afghanistan wird Stark von einem Terror-Netzwerk entführt und gezwungen, für die Terroristen die Bombe nachzubauen. Bei seiner Entführung wird er durch eine Granate verletzt - ein Schrapnell steckt noch in seiner Brust und wandert auf sein Herz zu. In der Gefangenschaft wird Stark dann von dem (ebenfalls gefangen gehaltenen) afghanischen Arzt Yisin operiert, der ihm einen Elektromagneten in die Brust einsetzt, um den Splitter von seinem Herzen fernzuhalten. Zwischen Stark und Yisin (dessen Familie von den Terroristen ermordet worden ist) entwickelt sich eine enge Freundschaft, die Starks egomanischen Charakter nach und nach öffnet.</p>
<p>Mit den Bauteilen, die ihm die Terroristen besorgen, baut Stark aber in den folgenden Monaten nicht an einer Bombe, sondern an einem winzigen Reaktor (die Art der Energiegewinnung bleibt natürlich sein Geheimnis), den Yisin gegen den Elektromagneten in seiner Brust austauscht. Dieser Reaktor schützt aber nicht nur sein Herz, sondern ist auch der Antrieb für eine gepanzerte Rüstung (inkl. diversen Waffen- und Antriebssystemen), die Stark entwirft, um mit Yisin aus der Festung zu entkommen. Während des Ausbruchs wird Yisin aber schwer verletzt und opfert dann sein Leben, damit Stark entkommen kann.</p>
<p>Nach seiner Rückkehr verstärken sich Starks Bedenken an der Unternehmenspolitik, die während seiner Gefangenschaft immer stärker in den Vordergrund gerückt sind (nachdem Yisin Stark damit konfrontiert hat, dass die Terroristen auch über Waffensysteme von Stark verfügen). So perfektioniert er zunächst seinen &#8220;Herzschrittmacher&#8221; und seine Rüstung und versucht zu ergründen, wie die Waffensysteme seiner Firma in die Hand von Terroristen gekommen sind. Mit Hilfe seiner Assistentin Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) kommt er dahinter, wie Obadiah Stane die Waffensysteme sowohl an die US-Streitkräfte als auch an die Terroristen verkauft hat und die Terroristen bei der Entführung von Stark im Auftrag von Stane gehandelt haben, um Stark aus dem Konzern zu entfernen. Nachdem Stark als <em>Iron Man</em> in Afghanistan die Terroristen ausschaltet, kommt es zur finalen Konfrontation zwischen Stark und Stane - Stane hat sich mittlerweile in Afghanistan die Entwürfe und Prototypen von Starks erster Iron-Man-Rüstung besorgt und  nachbauen lassen.  Natürlich gewinnt hier der Gute, aber - auch anders als Batman - hält er nichts von einer diskreten Geheimidentität, sondern gibt öffentlich per Pressekonferenz sein Superhelden-Engagement bekannt.</p>
<p>Marvel hat angekündigt, dass bei einem erfolgreichen Start noch bis zu zwei Fortsetzungsfilme folgen würden (wovon mittlerweile mit großer Sicherheit auszugehen ist). Einen ersten Vorgeschmack auf die Fortsetzung bekommt man nach dem Nachspann - und man darf sehr gespannt sein.</p>
<p>Bild: <a href="http://flickr.com/photos/sgt_spanky/2470700936/">Iron Man Suit</a> unter <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-Lizenz</a> von <a href="http://flickr.com/photos/sgt_spanky/">Ketivity</a></p>
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		<title>Dichter und Denker</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 18:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DF</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die von mir sehr geschätzte Blogsoftware WordPress hat das wunderbare Motto code is poetry. WordPress ist regelmäßig Teilnehmer des Summer of Code, eines Projekts bei dem Google hunderten von Nachwuchs-Programmierern ein Stipendium gewährt, damit sie über die Sommerferien für Open-Source-Projekte programmieren können.
Dass keine deutsche Universität unter den nebenstehenden Top 10 zu finden ist, sollte eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a rel="attachment wp-att-2700" href="http://blog.fdog.org/2008/05/09/dichter-und-denker/gsocacceptedchart/"><img class="alignleft size-medium wp-image-2700" src="http://fdog.files.wordpress.com/2008/05/gsocacceptedchart.jpg?w=300&h=168" alt="Google Summer of Code Accepted Applicants by University" width="300" height="168" /></a>Die von mir sehr geschätzte Blogsoftware <a title="WordPress Blog-Plattform" href="http://wordpress.org">WordPress</a> hat das wunderbare Motto <em>code is poetry</em>. WordPress ist regelmäßig Teilnehmer des <a title="Google summer of code" href="http://code.google.com/soc/2008/">Summer of Code</a>, eines Projekts bei dem Google hunderten von Nachwuchs-Programmierern ein Stipendium gewährt, damit sie über die Sommerferien für Open-Source-Projekte programmieren können.<span id="more-2699"></span></p>
<p>Dass keine deutsche Universität unter den nebenstehenden Top 10 zu finden ist, sollte eigentlich nicht überraschen. Immerhin  hat es das Land der Dichter und Denker unter die ersten 10 der <a title="Two Top 10's for Google Summer of Code 2008" href="http://google-opensource.blogspot.com/2008/04/two-top-10s-for-google-summer-of-code.html">Herkunftsländer</a> geschafft. Dabei befindet es sich mit vermeintlich weniger fortgeschrittenen Staaten wie Polen in der zweiten Hälfte der Liste. Gleich zwei Universitäten aus dem Nachbarland finden sich in der Liste der Top-Unis.</p>
<p>Dies ist mitnichten eine erschöpfende Perspektive auf die deutsche und die polnische <em>Wissensgesellschaft</em>. Auf jeden Fall wirft es ein Schlaglicht auf ihre Prioritäten.</p>
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		<title>Einmischen. In die Inneren Angelegenheiten. Sofort!</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 15:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Tyrannen in Burma haben die Hilfsgüter, die für ihr Volk gedacht waren, beschlagnahmt! Daneben wurden Katastrophenhelfer, die bereits gelandet waren, wegen fehlender VISA nach Hause geschickt. Schuld daran ist allerdings nicht die Junta selbst, sondern wie immer, die Amerikaner. Wo bleiben eigentlich die friedliebenden chinesischen Nachbarn? (Wahrscheinlich starren die immer noch gebannt auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt2m2/panorama/artikel/286/173770/">Tyrannen</a> in Burma haben die Hilfsgüter, die für ihr Volk gedacht waren, <strong>beschlagnahmt!</strong> Daneben wurden Katastrophenhelfer, die bereits gelandet waren, wegen fehlender VISA nach Hause geschickt. Schuld daran ist allerdings nicht die Junta selbst, sondern wie immer, die <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,552387,00.html" target="_blank">Amerikaner</a>. Wo bleiben eigentlich die friedliebenden chinesischen Nachbarn? (Wahrscheinlich starren die immer noch gebannt auf die Wiederholung der Mount-Everest-Besteigung ihrer Propaganda-Flamme). <span id="more-2695"></span></p>
<p>Die Entwicklung zeigt mal wieder die ganze Perversion des <em>Völkerrechts</em> und die Absurdität von Organisationen wie den <em>United Nations,</em> die sich besser in <em>United Dictatorships</em> umbenennen werden, freiheitliche Rechtsstaaten finden sich dort in der Minderheit. Und das Beispiel belegt wieder einmal, dass das, was man Völkerrecht nennt, die Diktatoren vor ihren Völkern schützt und nicht umgekehrt. Den Verbrechern ist das eigene Volk im Zweifel völlig gleich, sie ergehen sich derweil ein wenig in <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt2m3/panorama/artikel/384/173867/" target="_blank">Scheindemokratie</a>.</p>
<p>Die Amerikaner liegen mit ihrer Flotte vor der Küste bereit. Das ist keine Kanonenbootpolitik, sondern zunächst ein Hilfsangebot. Sie sollten aufhören zu zögern, die angedachte Luftbrücke beginnen und am besten gleichzeitig das Regime mit Waffengewalt entmachten. Anschließend ab damit  nach Den Haag zum internationalen Gerichtshof. Da käme schon einiges an strafwürdigen Tatbeständen zusammen. Und das Burmesische Volk zu seinem Recht, seiner Freiheit. Und viele der 1,5 Mio, die vom Tode bedroht sind, könnten gerettet werden.  Es gibt eine militärische Option. Sie ist zu nutzen.</p>
<p>SPON-Autor Pitzke sollte noch mal darüber nachdenken, was er da für einen Unsinn aufgeschrieben hat: Die Staatsterroristen lassen ihr Volk nur deshalb verhungern, weil ein amerikanisches Schiff vor ihrer Küste kreuzt und George Bush keinen Freundschaftsbesuch bei den Diktatoren plant, die gerade mal wohl ein paar Hundert Protestierer ermordet haben. Andere, die nur von ihrem Menschenrecht der freien Meinungsäußerung Gebrauch gemacht haben, wurden ins Gefängnis gestopft. Garantiert unter Bedingungen, die Guantanamo als Freizeitpark erscheinen lassen.</p>
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		<title>War da eine Befreiung?</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 12:53:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich fahre Michael ja nur ungern in die Parade, aber er sitzt hier einem weit verbreiteten Irrtum auf. Gestern jährte sich nicht die Befreiung Deutschlands, sondern seine Niederlage. Befreiend war das zuallererst für Europa (bis  zum eisernen Vorhang).
       ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich fahre Michael ja nur ungern in die Parade, <a title="Achgut Verwechslung" href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/8_mai_da_war_doch_noch_was/">aber er sitzt hier einem weit verbreiteten Irrtum auf</a>. Gestern jährte sich nicht die Befreiung Deutschlands, sondern seine Niederlage. Befreiend war das zuallererst für Europa (bis  zum eisernen Vorhang).</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/fdog.wordpress.com/2698/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/fdog.wordpress.com/2698/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fdog.wordpress.com/2698/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fdog.wordpress.com/2698/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fdog.wordpress.com/2698/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fdog.wordpress.com/2698/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fdog.wordpress.com/2698/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fdog.wordpress.com/2698/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fdog.wordpress.com/2698/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fdog.wordpress.com/2698/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fdog.wordpress.com/2698/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fdog.wordpress.com/2698/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blog.fdog.org&blog=77112&post=2698&subd=fdog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Trottel</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 12:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christianhannover</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Kurzweil und Erkenntnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Religiöse Fanatiker erobern die Hauptstadt, Regierungstruppen ergeben sich, Fernseh- und Radiosender werden besetzt und SPON fällt nur ein, zu fragen:
&#8220;Droht ein neuer Bürgerkrieg?&#8221;
       ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Religiöse Fanatiker erobern die Hauptstadt, Regierungstruppen ergeben sich, Fernseh- und Radiosender werden besetzt und SPON fällt nur ein, zu fragen:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Droht ein neuer Bürgerkrieg?&#8221;</em></p></blockquote>
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		<title>Nur solange der Vorrat reicht</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 11:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Kleinigkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Kurzweil und Erkenntnis]]></category>

		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>

		<category><![CDATA[Schafskälte]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://fdog.files.wordpress.com/2008/05/dbag-info.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2693" src="http://fdog.files.wordpress.com/2008/05/dbag-info.jpg?w=180" alt="" width="180" /></a></p>
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